Porträt

laut.de-Biographie

The Whip

"Wer nach The Whip sucht, bekommt auch zahlreiche Informationen über Bondage. Wer den Namen eines Songs von uns eingibt, kommt schneller ans Ziel!", weiß Gitarrist und Sänger Bruce Carter von den Schwierigkeiten, seine Band im Internet aufzuspüren.

The Whip (zu deutsch: Peitsche) werden vom Produzentenduo Nathan Sudders (Bass) und Carter 2006 aus der Taufe gehoben. Zuvor sammeln beide in anderen Projekten Banderfahrung, u.a. bei Nylon Pylon.

Als Proberaum hält ein versiffter Keller unter einem Salforder Pub her. "Dort war alles sehr schmutzig und der Putz rieselte von der Decke auf Keyboards und Equipment, wenn wir zu laut spielten. Zur Beleuchtung hatten wir eine Neonröhre. Ein guter und schäbiger Platz, um Musik zu machen", so Carter.

Ein Jahr lang frickelt das Duo am Debüt. Als die ersten Songs stehen, stößt Arbeitskollege und Bassist Nathan Sudders dazu. Lil Fee ist zu der Zeit mit Sudders liiert, spielt zufällig Schlagzeug und wird ebenfalls engagiert.

Mit einem Mix aus Elektropop, New Rave und Indierock avancieren The Whip im Nu zu "NME's new favourite". Auch das französische Elektrolabel Kitsuné zeigt sich hellauf begeistert und veröffentlicht mehrer Singles auf den berühmten hauseigenen Kompilationen. Und auch die Remix-Qualitäten des Vierers schwer gefragt, was Arbeiten für Editors, Sons And Daughters oder Hadouken! belegen.

2008 erscheint das Debüt "X Marks Destination" bei Southern Fried Records (Armand Van Helden, Mighty Dub Katz, Black Ghosts). Ein Grund mehr ausgiebig auf Konzertreise zu gehen. "Auch wenn wir mit elektronischen Mitteln arbeiten, sehen wir uns als Live- und Popband", heißt es. Mit dem Touren wolle man eh nie mehr im Leben aufhören. Nichts dagegen!

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare