Porträt

laut.de-Biographie

Armand van Helden

Armand van Helden, Sohn eines Niederländers indonesischer Abstammung und einer Frankolibanesin, wuchs auf diversen US-Luftwaffenstützpunkten auf und gilt als der Prototyp des DJ-Proleten schlechthin.

Schon früh entdeckt er seine Vorliebe für House und Hip Hop und lässt sich zum Toningenieur ausbilden. Da Boston für ihn nichts hergibt, zieht er in den Big Apple, nach New York City, wo Tag und Nacht die Luft brennt. Dort rennt sich van Helden die Füsse platt, um irgendwelche Studiojobs zu ergattern. 1994 erbarmt sich seiner das renommierte Label "Strictly Rhythm Records" und veröffentlicht "The Witch Doctor". Diese Single zeigt der Welt die dunkle Seite vom eher hedonistisch beeinflussten Techno/House und wird ein voller Erfolg. Danach gibt es kein Halten mehr: Reihenweise flattern Aufträge für Remixarbeiten ins Haus. So drehte er u.a. Ace of Base und Jimmy Somerville durch den Mixer.

Einer seiner Aufträge, "Professional Widow" von Tori Amos, brachte dem Remixer den endgültigen Durchbruch auf internationaler Ebene. Vor allem im Vereinigten Königreich genießt van Helden nach wie vor große Popularität, denn er gilt Dank seines Remixes von "Spin Spin Sugar" von den Sneaker Pimps als einer der Innovatoren des sogenannten UK Garage Sounds, einer eigenwilligen, mehr undergroundlastigen Version von House.

1998 folgt mit der Single "U Don't Know Me" aus dem Album "2Future4U" der nächste Paukenschlag, von Kritik und Konsumenten einhellig begeistert aufgenommen. Der Name Armand van Helden wird nun in einem Atemzug mit Daft Punk genannt, wenn es um innovative, populäre Tanzmucke der Gegenwart geht.

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