Porträt

laut.de-Biographie

The Rumble Strips

"Zu Beginn fand ich am besten, wie lächerlich das ganze Unterfangen eigentlich war: eine kleine Band mit Akustik-Instrumenten versucht auf Biegen und Brechen, wie ein riesiges Orchester zu klingen. Fast schon wie ein Team von Arktisforschern, das gut gelaunt in T-Shirts und Turnschuhen loszieht." Sänger und Gitarrist Charlie Waller gibt sich bescheiden. Zusammen mit Henry Clark, Tom Gorbutt, Matthew Wheeler und Sam Mansbridge macht er es trotzdem möglich: The Rumble Strips mixen Rock'n'Roll mit Bläsereinsätzen und souligen Elementen.

Die Geschichte der Rumble Strips beginnt 2005 in Tavistock, einem Ort der Grafschaft Devon in England. Im Dezember des Jahres tritt die junge Band mit ihrer Debütsingle "Motorcycle" in Erscheinung. Besteht die Fangemeinde anfänglich noch "überwiegend aus Männern mittleren Alters" (laut Saxofonist, Gitarrist und Sänger Tom Gorbutt), vergrößert sich die Zahl ihrer Zuhörer mit der Veröffentlichung des Albums "Girls And Weather" im Jahr 2007 enorm.

Zu verdanken hat die Band dies ihren Livequalitäten. "Wir haben sehr viel Zeit auf Tour verbracht. Wir hatten die Songs unseres Debütalbums bereits wahnsinnig oft live gespielt, als wir noch nicht mal einen Vertrag in der Tasche hatten", sagt Charlie Waller. Zu dieser Zeit unterstützt Sam Mansbridge die Gruppe nur während der Konzerte am Bass. Später wird er zu einem festen Mitglied.

Als die Band sich Ende des Jahres für die Arbeiten an einem Album zurück zieht, verläuft die Entwicklung schleppend. Richtig Fahrtwind erhalten sie indirekt von Amy Winehouse. Dei bittet das Quintett, einen Remix des Stückes "Back To Black" anzufertigen. Sänger und Produzent Mark Ronson (u.a. Robbie Williams, Kasabian, Lily Allen und eben Amy Winehouse) bekommt das Stück in die Hände. Er zeigt sich sofort begeistert und bittet Charlie daraufhin, an seiner Seite beim BBC-Festival 'Electric Proms' aufzutreten. Im Anschluss daran nimmt er die gesamte Band mit auf Tournee.

Nach einigen gemeinsamen Auftritten unterbreitet Mark Ronson der Band einen Vorschlag: Er möchte mit ihnen an neuem Material arbeiten. Die zeigt sich begeistert, Tom Gorbutt gibt aber auch an: "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir nicht ein einziges neues Stück geschrieben."

Im Oktober 2008 ist es so weit. The Rumble Strips und Mark Ronson treffen sich in einem Londoner Studio, wo die Combo ihre erarbeiteten Ideen präsentiert. Ronson ist davon so beeindruckt, das er dem Q Magazine berichtet, The Rumble Strips seien gerade dabei, "eines der größten Alben des frühen 21. Jahrhunderts aufzunehmen". Die eigentlichen Aufnahmen zu "Welcome To The Walk Alone" finden einen Monat später in New York statt.

Dieses Mal ist tatsächlich ein gesamtes Orchester beteiligt. Das Album beherbergt elf Songs, denen man das Dasein als Vollblutmusiker anhört. Charlie: "Wir machen jetzt schon sehr lange Musik und haben wirklich alles in diese Songs gesteckt. Unser ganzes Leben, wenn man so will." Das Album erscheint Ende November 2009. Zuvor geht die Band mit den Schweden Mando Diao auf Tour.

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