Porträt

laut.de-Biographie

The Ruby Suns

Von wegen Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ryan McPhun, geboren in Ventura (Kalifornien), fühlt sich von den ansässigen Metal-, Hardcore- oder Emo-Bands dermaßen bedrängt, dass er die Flucht nach Neuseeland antritt. Von L.A. geht es ins Land der Kiwis und Maoris, um dort den musikalischen Traum zu verwirklichen. Rein geographisch ein Trip in die Zukunft.

In Mittelerde - genauer: Auckland - angekommen, taucht McPhun (nicht auszudenken, was für Witze er als Kind über sich hat ergehen lassen müssen) schnell in die Musikszene ein. Für The Brunettes setzt er sich hinter die Schießbude und kehrt im Rahmen einer Tournee mit The Shins und Rilo Kiley zurück in die USA.

Währenddessen erscheint auf einer Kompilation von Lill' Chief Records das Stück "Birthday On Mars". Neben seinen selbstlosen Einsätzen für andere Gruppen formiert der Kalifornier nach und nach eine eigene Band - "Ryan McPhun And The Ruby Suns". Sechs Mitstreiter vervollständigen den Plan des Sängers und Gitarristen: Amee Robinson (Keyboard, Saxophon, Melodica), Mark Stebben (Bass), James Dansey (Schlagzeug), Olivia Kember (Keyboard), Harry Cundy (Trompete) und James Milne (Schlagzeug), die allesamt, von Gitarrist Gareth Shute abgesehen, auch den Backgroundgesang beisteuern.

Der musikalische Ansatz bewegt sich einerseits zwischen den Produktionen der 60er und 70er sowie dem heutzutage aktuellen DIY-Ansatz des Indierocks. Vergleiche mit Van Dyke Parks, Beach Boys, aber auch Apples In Stereo oder Yo La Tengo liegen schnell auf der Hand. Die Verantwortung für die Songs trägt ausschließlich der Frontmann selbst. 2005 erscheint in Neuseeland das erste, selbstbetitelte Album. Nach ersten Tourneen durchs Land begibt sich Ryan McPhun mit seinen Ruby Suns im Frühjahr 2006 einmal mehr in die Vereinigten Staaten von Amerika und sorgt dort für Schlagzeilen, da der Tourbus samt Inhalt komplett ausbrennt. Trotzdem gelingt es, die Tour, die auch am South-By-Southwest vorbeiführt, fertig zu spielen. Erneut wechseln die Musiker den Kontinent gen Australien.

Im September des gleichen Jahres gelingt der Deal mit Memphis Records für England und V2 für Resteuropa. Im Rahmen dieses Ereignisses kürzt die Combo ihren Namen zu The Ruby Suns. Auf der Insel erscheint die Debütplatte noch kurz vor dem Jahreswechsel. Die Musikhändler auf dem europäischen Festland bestücken ihre Regale zum 5. Januar 2007.

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