Porträt

laut.de-Biographie

The Pattern

"Let's Get Important" heißt ein Song auf dem zweiten Werk "Real Feelness" der jungen Kalifornier. Ein Vorsatz den diese fünf Jungs mit ihrer Musik wohl nicht ganz gerecht werden, dafür setzten sie aber in deren Live-Umsetzung neue Maßstäbe. PunkSoulBoogie nennen sie es. Laute hingerotzte Gitarrenmusik ist es.

Nachdem seine Band The Peechees das Zeitliche segnet, braucht Sänger Christopher Appelgren eine neue Bühne für seine extravaganten Ausbrüche. Neben seinem Job bei Lookout Records (ein - oft zwischenzeitliches - Zuhause für alles was in der amerikanische Punk/Emo-Szene Rang und Namen hat: Rancid, Samian, Alkaline Trio oder The Donnas) braucht der Mann Ausgleich. Manche finden ihn beim Golfen, der andere beim Fischen. Applegren sucht lieber die Bühne, brüstet sich in der Aufmerksamkeit der Mädchen aus der ersten Reihe und arbeitet innerhalb des sechzigminütigen Schweißausbruches hart am völligen Durchdrehen.

Allein gestaltet sich das schwierig und so holt er sich im Frühjahr 2000 noch Jason Rosenberg (Gitarre), Andy Asp (Gitarre), Carson Bell (Bass) und Scott Batiste (Drums) an Bord. Im Proberaum steht dann der Sixties-Punkrock wieder auf:. Stooges, MC5, verstimmte Gitarren, Haareschütteln, Alkohol usw. Klassisch wird kopiert und in einer Intensität gerockt als hätte es die Schnelligkeit von Black Flag und Rotznasen wie Richard Hell nie gegeben.

2001 erscheint dann das erste Mini-Album "Immediately". Sechs Songs von denen zwei um ein paar Sekunden die 2:30–Grenze überschreiten und mit denen das High-Energy-Gebräu der erfreulicheren Art zuerst Amerika erobert, bis kurz danach auch England vor der Tür steht. Kompakt und old-schoolig rennen The Pattern von Oakland nach London und treten mit ihrem 2002er Nachfolger "Real Feelness" voll in den Retro-Hype. Surf-Punk revisited.

Im September 2003 gibt die Band dann plöztlich und ohne erklärende Begründung ihre Auflösung bekannt.

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