Porträt

laut.de-Biographie

The Hoochie Coochie Men

Wie kriegt man einen bekannten Musiker dazu, das eigene Line up aufzupäppeln? Man ruft ihn an und trifft sich mit ihm zum Essen. So geschehen 2002, als sich der soeben bei Deep Purple ausgestiegene Keyboarder Jon Lord für eine Solo-Tour in Australien aufhält. In Melbourne erhält er einen Anruf von Bassist Bob Daisley, der ihm das Debüt seiner Combo The Hoochie Coochie Men in die Hand drückt. Wenige Tage später treten sie – ohne jemals zuvor miteinander gespielt zu haben – gemeinsam auf. Es klappt so gut, dass weitere Konzerte folgen.

Die Ursprünge der Band liegen im Jahr 2000, als sich das ehemalige Rainbow- und Ozzy Osbourne-Mitglied Daisley mit dem Gitarristen Tim Gaze zusammen tut. Beide haben bereits Anfang der 70er Jahre in der Band Kahvas Jute gemeinsam musiziert, anschließend gingen die Wege aber auseinander: Daisley zog nach England, Gaze blieb in Australien und spielte zuletzt in einer Band namens Blues Doctors. Die Idee der beiden: Willie Dixons Song "Hoochie Coochie Man" als Grundlage für eine Rock/Blues-Combo zu nehmen. Als Mitstreiter heuern sie Jim Conway (Harmonika) und Rob Grosser (Schlagzeug) an.

Nach dem gleichnamigen Debüt (2000) und einer Australientour gehen die Wege wieder auseinander – bis Daisley Lord trifft und die Truppe schnell wieder zusammen trommelt. Mit auf der Bühne steht auch der in Australien bekannte Sänger Jimmy Barnes als zweiter Gast. Der entstandene Livemitschnitt "Live At The Basement" (2003) bildet das vorläufige zweite Ende der Aktivitäten. Die Hoochie Coochie Men bleiben eben ein Nebenprojekt Daisleys, der erst mal wieder mit Gary Moore musiziert.

Ende 2005 entsteht in seinem Studio Disgraceland schließlich die Grundlage für ein zweites Studioalbum. Mit den meisten Spuren im Gepäck reist Daisley nach Großbritannien und präsentiert sie Jon Lord, der Orgel und Klavier beisteuert. Deep Purple-Sänger Ian Gillan ist vom Ergebnis so begeistert, dass er auf zwei Stücken die Texte einsingt. "Danger: White Men Dancing" erscheint im September 2007.

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