Porträt

laut.de-Biographie

The Funk League

Wenn ein Duo den sprechenden Namen The Funk League wählt, dann dreht es sich natürlich um Funk. Aber nicht nur: "Die Musik zu präsentieren, die wir jeden Tag hören und schätzen, das war die Idee", führen Hugo Lascoux und sein Soulbrother Leo 'Suspect' Ducroux gegenüber Superfly FM aus.

The Funk League - Funky As Usual Aktuelles Album
The Funk League Funky As Usual
J. Dilla baumelt auf seiner Wolke vergnügt mit den Beinen.

"Es geht nicht nur um den Funk. Eher um die Attitüde, funky zu sein. Jazz, House, Hip Hop - all das versuchen wir, widerzugeben." Vom Gelingen dieses Versuchs künden die zahlreichen hochkarätigen Feature-Gäste, die sich auf Beats der Funk League die Klinke in die Hand geben.

Hugo und Suspect, beide im Osten der französischen Hauptstadt zu Hause, lernen sich bei einer Veranstaltungsreihe kennen, die als der Treffpunkt der Pariser B-Boy- und Latin Funk-Szene gilt: der Soulbrothers Break Party.

Bei einer Begegnung bleibt es nicht: Bald schon tauschen die beiden Rare Groove-Anhänger und Vinyl-Junkies Platten und begeben sich zusammen auf die Suche nach dem nächsten spannenden Break. Bis der geteilten Leidenschaft gemeinsame Produktionen entspringen, dauert es nicht lange.

Ihr Vintage-Sound, ihr Festhalten an der goldenen Boom Bap-Ära der 90er Jahre und Suspects Turntablism-Skills lassen ihnen die Herzen der Rap-Veteranen gleich Dutzendweise zufliegen. The Funk League nehmen Singles und EPs mit Brand Nubians Sadat X, mit Gift of Gab von Blackalicious, mit Andy C aus den Reihen von Ugly Duckling, mit Large Professor und vielen anderen auf.

Drei Jahre währt die fruchtbare Kooperation, bis The Funk League 2011 endlich die Zeit für ein Album für reif halten. "Funky As Usual" präsentiert einen Querschnitt durch das Schaffen des Produzententeams, wirkt in seiner Entspanntheit aber dennoch wie aus einem Guss.

Bei rückwärts gewandten Klängen belassen es The Funk League aber keineswegs: "Wir wollen auf jeden Fall auch viel mit Live-Instrumenten machen, weniger mit dem Sampler, zeitgemäßer werden, was die Arrangements betrifft", fasst Hugo die Pläne zusammen. "Wir wollen nicht stehen bleiben. Eins wird es allerdings sicher immer sein: funky."

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