Porträt

laut.de-Biographie

The Eternal

Bei The Eternal geht es wirklich Schlag auf Schlag. Kaum hat Sänger/Gitarrist Mark Kelson die Band mit Keyboarder Chris Stevenson, Gitarrist Chris Burton, Basser James Hunt und Drummer Ryan Buesnel im australischen Melbourne Mitte 2003 gegründet, steht die erste EP.

Ein Deal mit Firebox Records steht kurz danach und die Aufnahmen zum Debüt "The Sombre Light Of Isolation" beginnen. Der ehemalige Anathema-Sänger Darren White (The Blood Divine) steuert auf der Scheibe sogar ein paar Gastvocals bei. In Australien schlagen sie mit ihrem Mix aus Cathedral, My Dying Bride, Sisters Of Mercy oder Paradise Lost kräftig ein. Auch im Ausland gelingt ein Achtungserfolg.

Nicht viele australische Bands gehen mit nur einem Album durch den Kontinent auf Tour und hängen noch Hong Kong bzw. fast ganz Europa dran. Für The Eternal kein Problem, schließlich wurde man vom Kerrang! Magazin unter die 50 Bands You Need To Know Right Now gewählt. Nach der Rückkehr lichten sich dennoch die Reihen: Klampfer Chris und auch sein Nachfolger für die Europatour verabschieden sich. Gleiches gilt für Basser James und Drummer Ryan.

Auf "Sleep Of Reason" sind neben Mark und Chris Stevenson dann Lincoln Bowen (Gitarre), James Hunt (Bass) und Drummer Marty O'Shea zu hören. Hier zeigen sie eine deutlich gewachsene Affinität zu melodischeren Klängen und eingängigeren Strukturen. Das zahlt sich 2006 aus: HIM und Opeth bucken The Eternal für ihre Australien-Dates. Nachdem sie den eigenen Kontinent wiederholt abgrasen, steht im Mai 2007 auch Europa wieder auf dem Plan.

Mittlerweile hat sich eine Unmenge an Songmaterial angestaut. Letztendlich landen auf "Kartika" ein dutzend Songs, die nicht selten an Bands wie Godhead erinnern. Einmal mehr müssen sie sich mit Terry Vainoras einen neuen Gitarristen suchen. James bekommt die Veröffentlichung ebenfalls nicht mehr mit. Seinen Platz nimmt später Dave Langlands nimmt ein.

Die Scheibe erscheint Down Under Mitte November 2008 (in Deutschland ein viertel Jahr später) und gerade, als sich die Band auf die Touren quer um den Erdball vorbereitet, rückt Chris mit der Sprache heraus, dass er The Eternal verlassen will. Anstatt sich nach einem Ersatz umzusehen, machen die Australier erst mal als Quartett weiter.

Alben

The Eternal - Kartika: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2009 Kartika

Kritik von Michael Edele

Zwischen HIM und Opeth - ohne blind nachzueifern. (0 Kommentare)

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