Porträt

laut.de-Biographie

The Duskfall

Einmal mehr offenbart sich Schweden als nicht versiegende Quelle innovativer Extrem Metal-Bands. So stammen auch die 1999 von den beiden Gitarristen Mikael Sandorf (Ex-Gates Of Ishtar) und Glenn Svensson gegründeten The Duskfall aus dem Land der Wikinger, genauer gesagt aus dem nördlich gelegenen Luleå. Anfangs nur als Coverband unter dem Namen Soulash bekannt, entwickelt sich das Projekt schnell zu einer festen Band, in der Tommi Konu den Bass, Urban Carlsson die Drums und zunächst Per Johansson (Satariel) den Gesang übernimmt.

The Duskfall - Lifetime Supply Of Guilt Aktuelles Album
The Duskfall Lifetime Supply Of Guilt
Die Skandinavier halten sich trotz Thrash vermehrt am Groove fest.

Schon nach dem ersten Demo nimmt Per aber wieder seinen Hut und reicht das Micro an den Deathbound-Shouter Kai Jaakola weiter. Zu dieser Zeit nennen sie sich auch in The Duskfall um, während sie weiter fleißig an neuen Songs schrauben. Tommi und Urban lassen in Sachen Einsatz aber einige Wünsche offen, weshalb sich Mikael und Glenn von den beiden trennen. Nach ein paar Monaten stößt Mikaels alter Gates Of Ishtar-Kumpel und Helltrain-Drummer Oskar Karlsson zum Line-Up, über Basser Kaj Molin stolpern sie eher zufällig.

Nachdem das zweite Demo steht, klingelt im Frühling 2002 das griechische Label Black Lotus Records durch, um The Duskfall unter Vertrag zu nehmen. Im selben Jahr steht mit "Frailty" schließlich das Debüt der Schweden in den Regalen und sorgt mit seiner Mischung aus melodischen Death, Thrash und Black Metal international für zahlreiche positive Reviews. Doch Glenn entschließt sich kurz nach der Veröffentlichung die Band zu verlassen, um sich mehr auf Familie und Privatleben konzentrieren zu können.

Seinen Platz nimmt etwas später Joachim Lindbäck ein, mit dem sich die Band schnell wieder ins Studio verkrümelt, um den Nachfolger aufzunehmen. "The Source" erscheint 2003 und setzt auf die gute Qualität des Debüts noch locker einen drauf. Die Spielfreude und Leichtigkeit, mit der einem The Duskfall die Songs um die Ohren feuern, ist beeindruckend. Doch leider steht auch Joachim nach dem Album der Sinn eher nach Familie, denn er packt sein Equipment ein und macht sich vom Acker.

Der rettende Anker erscheint schließlich mit Antti Lindholm, der auch bei Lambs die Klampfe schrubbt. Mit ihm zusammen spielen sie ein paar Festivals, doch Anfang 2005 kündigt Basser Kaj seinen Ausstieg an. Die positive News aus dem The Duskfall-Camp ist hingegen, dass sie einem Vertrag bei Nuclear Blast unterschrieben haben und an neuen Songs arbeiten. Für die weiteren, anstehenden Auftritte hilft ihnen Raised Fist-Basser Marco Eronen aus, der aber bald darauf fest bei The Duskfall einsteigt.

Ende Juni stehen sie mit Disbelief und Slayer für zwei Auftritte in Österreich auf der Bühne und supporten im gleichen Aufwasch auch noch Anthrax für einen Gig. Nuclear Blast veröffentlicht zunächst die beiden ersten Scheibe als Doppel-CD, ehe Mitte August auch das neue Album "Lifetime Supply Of Guilt" erscheint.

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