Porträt

laut.de-Biographie

The Cumshots

Wohl jeder, der das 15 Lebensjahr überschritten hat, dürfte den Begriff Cumshot schon einmal gesehen, gelesen, gehört und als männlicher Vertreter, vermutlich auch schon mal selbst erlebt haben. Wer jetzt immer noch nicht weiß um was es geht: schaut weiter Bibel-TV ...

The Cumshots - A Life Less Necessary Aktuelles Album
The Cumshots A Life Less Necessary
Wie die Hirschkeule neben der nassen Auster.

Als Bandnamen eignet sich The Cumshots natürlich auch ganz hervorragend, weswegen sich Shouter Max Cargo (aka Kristopher Schau) und Gitarrist El Doom (aka Ole Petter Andreassen) den Namen 1999 in der norwegischen Hauptstadt Oslo für ihre Band aussuchen. Zusammen mit Gitarrist Tom Schlong (aka Tommy Hjelm), Basser Tommy Dean (aka Tommy Reite) und Drummer Rodrigues Morales legen sie los und zocken eine Mischung aus Punk, Hardcore, Death Metal und Rock'n'Roll.

Max ist in Norwegen zu der Zeit schon kein Unbekannter mehr, arbeitet er doch als Comedian bei diversen Fernseh-Shows und auch als Radiomoderator. Mit The Cumshots ist das Ziel aber von vorne herein Provokation, und das wirkt sich auch mehr und mehr auf seine Shows aus. Ihr erstes Lebenszeichen geben The Cumshots 2001 mit "Last Sons Of Evil" ab, das in Norwegen direkt über EMI erscheint und auf dem schon Chris Bartender (aka Christian Svendsen)hinter den Drums sitzt. Der spielt auch bei Bands wie Black Comedy, Grimfist, Sturmgeist oder Tsjuder.

In den USA kommt die Scheibe erst ein wenig später auf den Markt, im Rest Europas geht die Veröffentlichung weitgehend unter. Die Liveshows von The Cumshots sind schnell genauso berühmt wie berüchtigt, da es auf und vor der Bühne meist ziemlich heftig zugeht und sich die Mitglieder der Band schon diverse Knochen gebrochen haben. Nachdem sie mit Piledriver eine Split-Scheibe veröffentlicht und im spanischen Bibao die Rock'n'Roll-Championship gewonnen haben, starten sie in Oslo ihre erste 'City-Tour'.

 - Aktuelles Interview
The Cumshots "Ich habe alle Todsünden ausgelebt"
Frontmann Max Cargo über einsamen Suff, Feminismus und Seelenverkauf.

Dabei spielen sie an mehreren Abenden die Woche in unterschiedlichen Clubs der Stadt. Dass es dabei zu ordentlichen Schlägereien kommt, ist fast schon Pflicht ... Daran schließen sich weitere 'City-Touren' in Bergen und Trondheim an, die so viel Chaos verursachen, dass die Polizei die Gigs - erfolglos - verhindern will. Dennoch wird Fronter Max vom Elle-Magazin zu 'Norway's Sexiest Male' gewählt. Das Magazin Mute gönnt sich daraufhin den Spaß und lässt das Sperma aller Bandmitglieder auf ihre Zeugungsfähigkeit hin testen.

Die Musik verlieren sie dabei allerdings auch nicht aus den Augen und veröffentlichen 2003 das nächste Album "Norwegian Jesus". Bei EMI sind sie mittlerweile wieder raus und bei Big Dipper Records untergekommen. Max arbeitet fortan beständig daran, seinen Ruf als Sexsymbol zu demontieren, zum Teil mit so drastischen Mitteln wie sich im öffentlichen Fernsehen in die Hosen zu scheißen. Musikalisch wird es nach der Veröffentlichung ein wenig ruhiger um die Band, bis sie 2005 auf dem Quart Festival in Norwegen für einen handfesten Eklat sorgen.

Während ihres Auftritts kommen die beiden Hauptaktivisten des Projektes Fuck For Forest auf die Bühne und legen kräftig los. Der Schuss *hüstel* geht nach hinten los, die Band und das Festival werden auf mehrere Tausend Euro verklagt. Außerdem will sie kein Festival mehr auf dem Billing haben. The Cumshots machen das Beste aus der Situation und nehmen das nächste Album "Just Quit Trying" auf. Tom Schlong hat inzwischen seinen Platz geräumt und für ihn schrubbt Freddie Tennessee (aka Fredrik Gretland) die zweite Klampfe.

Max übertreibt es im Laufe der Zeit nicht nur in seinen Fernsehshows regelmäßig, sondern auch im Radio. Folglich fliegt er bei beidem raus und muss sich fortan auf die Musik konzentrieren. Nicht ganz so schlimm, da die Single "I Drink Alone" vor allem in Norwegen ziemlich abgeht. Was liegt also näher, als für den Nachfolger einen Song namens "I Still Drink Alone" als erste Single auszukoppeln? Das dazu gehörende Album "A Life Less Necessary" erscheint Anfang Oktober. Zusammen mit den kaum weniger abgedrehten Electric Eel Shock sind sie im Oktober/November in Europa unterwegs.

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The Cumshots auf dem Summer Breeze 2009 Fucked up to the next dimension!

Fucked up to the next dimension!, The Cumshots auf dem Summer Breeze 2009 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Fucked up to the next dimension!, The Cumshots auf dem Summer Breeze 2009 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Fucked up to the next dimension!, The Cumshots auf dem Summer Breeze 2009 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele) Fucked up to the next dimension!, The Cumshots auf dem Summer Breeze 2009 | © laut.de (Fotograf: Michael Edele)

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