Porträt

laut.de-Biographie

The Corrs

Sie sind die gewaschene Antwort auf die Kelly Family: Die Geschwister Corr. Leadsängerin Andrea, Gitarrist und Keyboarder Jim, Geigerin Sharon und Schlagzeugerin Caroline gehören mit ihrer Mischung aus lieblichem Gesang, eingängigen Melodien und wohldosierten Folk-Elementen zu den erfolgreichsten Pop-Exporten Irlands.

Aufgewachsen in Dundalk, einem 30.000-Einwohner-Kaff an der Grenze zu Nordirland, als Kinder einer Musikerfamilie, spielen die Corrs schon bald traditionelle irische Hausmusik. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt 1990 in Dublin bei einem Casting für den Film "The Commitments". Die Corrs spielen dort vor und werden zwar nicht für den Film, dafür aber als Vorband für ein Commitments-Konzert in Dublin engagiert.

Nach zahlreichen Gigs und ersten kleinen TV-Auftritten erscheint 1995 das Debut-Album der Corrs. Der Celtic-Pop von "Forgiven, Not Forgotten" erreicht global beachtliche Verkaufserfolge und in der Folge touren die vier als Support von Celine Dion durch alle Welt. Aus den englischen Charts ist das irische Kleeblatt seitdem nicht mehr wegzudenken. Tracks wie ihre Version des Fletwood Mac-Klassikers "Dreams" oder die Single "Radio" laufen in selbigem rauf und runter.

Bei uns gelingt den Corrs mit ihrem zweiten Album "Talk On Corners" der endgültige Durchbruch. 1999 adelt MTV das Quartett mit der Einladung zu einer der beliebten Unplugged-Sessions. Selbstverständlich erscheint das MTV-Konzert auch auf CD und DVD. Bei allem Erfolg der Band gibt es auch Momente der Trauer. Mit dem Tod der Mutter erleiden die Familienmenschen aus Irland einen enormen Verlust.

Ein Jahr später geht es jedoch schon weiter und "In Blue" kommt auf den Markt und stellt den Erfolg vom Vorgänger ein. Daraufhin und im Zusammenhang mit dem Tod der Mutter machen die Geschwister eine ausgiebige Pause, jedoch nicht ohne sich mit einem "Best Of"-Album zu verabschieden.

Die Pause dauert letztlich ganze vier Jahre, bis sich die Corrs mit "Borrowed Heaven" 2004 zurückmelden. Das sehr persönliche Album, auf dem auch der Verlust der Mutter verarbeitet wird, geht bis auf Platz 2. Die Tour gestaltet sich ebenfalls erfolgreich.

Der Arbeitseifer hat die Geschwister also wieder. Unter anderem spielt Sängerin Andrea zusammen mit Bono von U2 den Titelsong für Wim Wenders "Don't Come Knocking" ein. Parallel zu den Arbeiten am neuen Album widmen sich die Corrs einer Herzensangelegenheit. So spielen Andera, Caroline, Sharon und Jim ein weiteres Album ("Home") ein, auf dem ausschließlich irische Volkslieder aus der Vergangenheit und der Gegenwart des Volkes enthalten sind. Demnächst gibt es dann aber wieder Eigenkompositionen zu hören. Die Erfolgsgeschichte geht also weiter - dank sauberem Pop, sauberem Image und vor allem sauberer Klamotten.

News

Alben

The Corrs - Home: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2005 Home

Kritik von Oliver Lambrecht

"Eure Bierseligkeit kotzt mich an!" (0 Kommentare)

The Corrs - Best Of The Corrs: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2001 Best Of The Corrs

Kritik von Pascal Jürgens

Herrlich seichtes Potpourri aus irischen Melodien und perfekten Pop-Songs. (0 Kommentare)

The Corrs - In Blue: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2000 In Blue

Kritik von Volker Schnell

Aalglatte Mainstream-Arrangements auf hohem Niveau (0 Kommentare)

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