Porträt

laut.de-Biographie

Symphorce

Als sich Ivanhoe Ende der 90er auflösen, macht sich deren Sänger Andy B. Franck auf die Suche nach anderen Leuten.

Bewegten sich Ivanhoe noch in deutlich progressiveren Sphären, steht Andy bei seiner neuen Truppe eher der Sinn nach Power und Melodie. Damit können sich seine Mitstreiter anfreunden, und schon im selben Jahr machen sich die Herren auf, um unter dem Namen Symphorce durchzustarten.

Bei den anderen Jungs handelt es sich um Gitarrist Stef Bertolla, Basser Mike Hammer, Keyboarder H.P. Walter und Drummer Stefan Köllner.

Noise Records riechen den Braten und krallen sich die Rechte fürs Debüt "Truth To Promise" (1999), das durchweg mit guten bis euphorischen Kritiken bedacht wird. An Andys Stimme gibt es eh nichts zu rütteln, und auch seine Band muss sich nicht verstecken. Trotzdem scheiden nach der ersten Tour mit Mercyful Fate Stef und Mike aus. Gitarrist Cedric "Cede" Dupont und Basser Dennis Wohlbold sind aber ein mehr als würdiger Ersatz und eine willkommene Verstärkung, denn es gelingt Symphorce scheinbar mühelos, den Erfolg vom Debüt noch zu toppen. "Sinctuary" wird von Fans und Presse gleichermaßen geliebt.

Da Andy mit einer Band allein scheinbar nicht ausgelastet ist, steigt er im selben Jahr bei Brainstorm ein und drückt deren "Ambiguity"-Album seinen Stempel auf. Auch deren nächste Scheibe "Metus Mortis" wird von Andy veredelt, die Arbeiten bei Symphorce verzögern sich dadurch etwas. Dies gibt Cede die Möglichkeit, sich bei Freedom Call als zweiter Gitarrist auszuleben.

Bei Symphorce stehen inzwischen als Drummer Sascha Sauer und Klampfer Nummer zwei, Markus Pohl (Ex-Valley's Eve), in Lohn und Brot. In dieser Besetzung lassen sie im November 2002 "PhorcefulAhead" auf die Hörer los. Dabei geht die Band etwas gezügelt zu Werke und schafft es nicht unbedingt, den Vorgänger noch mal zu toppen.

Eine Tour mit Kamelot folgt und Symphorce grasen sämtliche wichtigen Open Airs ab, ehe sie - ohne auch nur ein kleine Pause einzulegen - mit Achim Köhler ins Studio gehen und sich an die Arbeiten für "Twice Second" machen. Das Album überzeugt, und schon kurz vor der Veröffentlichung am 12. Januar 2004 gehen Symphorce gemeinsam mit Grave Digger auf ein paar Gigs im deutschsprachigen Raum.

Die Tour dauert bis Mitte/Ende Januar, ehe es relativ still um die Band wird. Markus Pohl steigt im Februar 2005 noch zusätzlich bei Mystic Prophecy ein, dafür wird Cede sein Engagement bei Freedom Call zuviel.

Mitte des Jahres schneiden Symphorce ihren Gig auf dem Ruhrpott Rocks Festival für eine DVD mit und auch die Aufnahmen zu "Godspeed" sind im Kasten. Das Album erscheint Anfang September und ebnet weiter den Weg nach oben. Eine Tour mit Sonata Arctica steht auf dem Plan und dieses Mal soll auch Amerika endlich mal dran glauben.

Sascha packt im Laufe der Zeit seine Sticks wieder ein. Anfang September vermelden Symphorce, dass Steffen Theurer den Drumhocker fest unterm Arsch klemmen hat. Mit ihm arbeiten sie auch am kommenden Album "Become Death", das Ende Februar 2007 erscheint. Darauf geben sie sich stellenweise deutlich düsterer, als man es von ihnen kennt.

Zwar lassen sie sich für das im Oktober 2010 erscheinende "Unrestricted" ein wenig mehr Zeit also sonst, knüpfen dennoch weitgehend an ihre starken Vorgängeralben an.

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