Porträt

laut.de-Biographie

Swallow The Sun

Im Herbst 2000 beginnen Gitarrist Juha Raivio und Drummer Pasi Pasanen, die sich beide schon von Plutionium Orange kennen, Songs zu schreiben, die eher dem Doom Metal zuzuordnen sind.

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Manchmal ist es gar nicht weit von Morbid Angel zu Jerry Lee Lewis, vom Superbowl ins Hallenbad und von Black- zu Snack Metal.
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Nachdem schon Anfang des folgenden Jahres Shouter Mikko Kotamäki und der zweite Gitarrist Markus Jämsen dazu stoßen, geben sie dem Baby einen Namen und nennen sich Swallow The Sun. Ein paar Proben später stehen Basser Matti Honkonen und Keyboarder Aleksi Munter auf der Matte und das Line-Up ist perfekt.

Zusammen arbeiten sie die ersten Songs aus und nehmen im Januar 2003 ein Demo auf, das auch bei Firebox Records landet. Die fackeln nicht lange, schicken die Band wieder ins Studio und veröffentlichen im Herbst desselben Jahres bereits das Debüt "The Morning Never Came".

Das Album erscheint zunächst nur in Finnland, weswegen sich die Auftritte vorläufig auch auf das Heimatland beschränken. Ihre nächste Scheibe nehmen sie Ende 2004 in Angriff. "Ghosts Of Loss" geht eine Single voraus, auf der es auch eine interessante Coverversion von Candlemass zu hören gibt. Erstmals findet sich die Band unter den Top 10 der finnischen Charts wieder und gibt damit ihre Visitenkarte an das legendäre Spinefarm Records-Label ab. Die beweisen einmal mehr ihre Nase für außergewöhnliche Bands und nehmen die Truppe unter Vertrag.

Mit ihrem dritten Album "Hope" geben sich Swallow The Sun zumindest dem Namen nach ungewohnt positiv. Sie spielen nach wie vor eine Mischung aus Doom und Death Metal und lassen sich von Jonas Renske (Katatonia) und Tommi Joutsen (Amorphis) am Mikro bei je einem Song aushelfen. Endlich geht es über die Landesgrenzen hinaus auf Tour, und zwar mit Moonsorrow, Debauchery und Omnium Gatherum durch ganz Europa. Den Sommer über sind sie auf diversen Festivals wie dem Summer Breeze und dem Wacken Open Air zu sehen.

Swallow The Sun - Songs From The North I, II & III
Swallow The Sun Songs From The North I, II & III
Eine Reise durch den Facettenreichtum ihres Stils.
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Interessanter als Livegigs ist in diesem Fall aber die EP "Plague Of Butterflies". Zwar sind auf der Ende September 2008 erscheinenden Scheibe nur fünf Songs, die bringen es aber auf eine Spielzeit von über einer Stunde. Ursprünglich wurden sie für ein großes Ballet-Projekt geschrieben, doch das verläuft sich im Sande. Für Anfang des nächsten Jahres sind die Koffer schon gepackt. Die Reisegruppe geht mit Soilwork, Darkane und Warbringer durch die USA.

Nach der Tour räumt Pasi schweren Herzens seinen Platz auf dem Drumhocker. Seinen Part übernimmt für die Aufnahmen zu "New Moon" im Sommer 2009 Kai Hahto (Wintersun, Ex-Rotten Sound). Die Scheibe erscheint im November während Swallow The Sun in England ihre erste Headlinertour mit Insomnium and Omnium Gatherum fahren.

Kai steigt im Laufe der Touren fest bei Swallow Teh Sun ein und arbeitet mit ihnen auch das nächtste Album "Emerald Forest And The Blackbird" aus, das den Stil der Band Anfang Februar 2012 perfekt weiter führt.

Weil Hahto ein Engagement bei Nightwish wahrnimmt, steht zum nächsten Album ein erneuter Drummerwechsel an. Juuso Raatikainen stößt zur Band. Auch vom Label Spinefarm Records verabschieden sich Swallow The Sun. 2015 stehen sie bei Century Media unter Vertrag.

Dort präsentieren die Finnen zum Einstieg ein ambitioniertes Projekt. Denn der Nachfolger zu "Emerald Forest And The Blackbird" entpuppt sich als dreitiliges Epos. Auf drei CDs erkundet "Songs From The North" die komplette Bandbreite der musikalischen Kreativität seiner Urheber.

Hauptsongwriter Juha Raivio: "Musik ist heilig. Alben sind heilig. Es ist ein Triple-Album und die Einzelteile ergeben ein großes Bild. Eine lange Reise durch Licht und Finsternis. Es ist kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinne mit fortlaufender Story. Aber die einzelnen Alben sind zweifellos miteinander verknüpft."

"Wir waren immer schon bekannt für diese Worte: düster, Schönheit, Verzweiflung. Das sagt alles. Je älter du wirst, desto tiefer werden die Wunden. Die Hölle des Lebens bringt dich in Tiefen, von denen du niemals dachtest, sie bereisen zu müssen. Auf der anderen Seite lernt man, Schönheit mehr und mehr zu respektieren. All diese Dinge entwickeln sich. Genau wie die Musik über die Jahre hinweg. Ich würde es ohne zu zögern aufgeben, wenn das das Ende der Reisen durch die Dunkelheit bedeutete. Aber sicher ist es gut für Seele und Musik. Keine große Kunst kommt ohne großen Schmerz. Traurig, aber so wahr."

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Swallow The Sun - New Moon: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2009 New Moon

Kritik von Michael Edele

Tonnenschwere Doom-Brocken und emotionale Melodien. (0 Kommentare)

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Cathedral Walls

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