Porträt

laut.de-Biographie

Stone The Crow

Eine klassische Rockband soll es werden, als die vier Musiker im Jahre 1996 in Schwäbisch Hall zusammen finden. Die Nase voll vom permanenten Covern bekannter Hits steht ihnen nun der Sinn nach eigenen Songs. Die Vorsätze, eine klassische Rockband zu sein, werden nach diversen Konzerten im Großraum Stuttgart aber über Bord geworfen, als im Frühjahr 1997 ein neuer Basser kommt.

Tom Schenk ist nicht nur der neue Mann am Bass, sondern bringt auch andere Einflüsse in Form von Keyboards und Samples in den Sound mit ein. Drummer Kai Ortmann komplettiert die Crew seit Februar 1999, womit die Band aus Sänger Marc Stone (eigentlich Marc Zin), Gitarrist Hilli, Basser Tom und Kai besteht.

Nachdem sie diverse Plattenfirmen mit Demos bemustert haben, schlagen Bonanza/Polydor (Universal) zu, was bestimmt nicht zuletzt daran liegt, dass die Band den Viva-Clip-Attack-Award im Frühjahr 1998 gewinnt. Das Debüt-Album und die gleichnamige Single "Daylight" erscheint 1999. Der Clip zur Auskopplung entwickelt sich zu einem Selbstläufer auf Viva 2 und erhält entsprechend große Aufmerksamkeit. Es folgen Konzerte u.a. im Vorprogramm von Dog Eat Dog, den Guano Apes und den H-Blockx.

Zum zweiten Schlag holen Stone The Crow im Jahr 2001 aus. "Year Of The Crow", von Moses Schneider (u.a. Inchtabokatables) produziert bzw. von Jem (u.a. Guano Apes, Reamonn, Liquido) abgemischt, soll an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Dazu trägt nicht zuletzt die neue Single "In One" bei. Natürlich stehen auch zu diesem Album einige Touren an - mit so unterschiedlichen Acts wie Son Goku, Mudvayne oder Incubus. Allerdings treten massive Probleme mit dem Label Polydor/Universal auf, und die Stone The Crow wechseln den Stall.

Nachdem sie für die erste Single zum nächsten Album, eine Coverversion von Depeche Modes "People Are People", die dazu gehörigen B-Seiten selbst produzieren, entschließen sie sich, mit dem folgenden Longplayer genauso zu verfahren und verpassen der Scheibe einen wahrlich dicken Sound. Da Kai nicht mehr zum Line-Up gehört, spielen sie "Reduce To The Max" mit Hilfe eines Sessionmusikers ein, und auch live spielt nur ein Interims-Drummer. Inzwischen ist "Year Of The Crow" auch in Südostasien auf dem Markt. Im Frühjahr 2003 gehts dann nach Asien auf Tour.

Zwar kommt es tatsächlich zu Touren mit Mudvayne, Incubus oder Papa Roach, doch letztendlich bleibt der große Durchbruch einmal mehr aus. Obwohl mit Armin Dürl wieder ein fester Drummer am Start ist, steht die Combo kurz vor der Auflösung. Nicht nur, dass der Deal mit dem neuen Label Southside Records nicht verlängert wird, auch Gitarrist und Hauptsongwriter Hilli geht aus persönlichen Gründen. Mit Marc Richter finden sie einen neuen Mann an der Klampfe. Ein neues Label gründen sie kurzerhand selber.

Da Basser Tom inzwischen in Mannheim an der Pop-Akademie studiert, produziert er die neue Scheibe im Alleingang, und schon stehen die Zeichen wieder auf Sturm. Für 3 Doors Down eröffnen sie in Deutschland und schauen den Herren noch ein paar Dinge in Sachen Songwriting ab. "Fitting The Pieces" erscheint Ende März 2007 und bietet einmal mehr großartigen Alternative Rock.

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