Porträt

laut.de-Biographie

Liquido

Es war einmal eine Band namens Pyogenesis. In der spielten zwei Jungens, die wollten auch mal Musik außerhalb dieses starren Bandkontextes machen. Deshalb gründeten Gitarrist und Sänger Tim Eiermann und Schlagzeuger Wolle Maier zusammen mit Stephan Schulte (Bass) und Wolfgang Schrödl (Keyboard) ihr eigenes Projekt Liquido. Das musikalische Spektrum liegt irgendwo zwischen Weezer-eskem Indie-Gitarrenrock und verspielten Pop-Melodien, ideal fürs Staubsaugen oder Abhotten.

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"Pullunder Pop" soll das sein. Diesen Begriff hat ein Freund von ihnen erfunden, nachdem doch tatsächlich alle vier mit Pullundern auf der Bühne herumgeturnt sind. 1996 nimmt die Band das erste Demo auf, welches die Plattenfirmen jedoch vollkommen ignorieren. Da bedarf es erst der Hilfe des Visions-Magazins, das den Song "Narcotic" auf seinem Sampler "The New, The Classic and the Unexplored" veröffentlicht.

Plötzlich geht die Post ab. Nach Abschluss eines Plattenvertrages mit dem Major-Label Virgin bringen Liquido das zuckersüße "Narcotic" als Single heraus und es zeigt sich, dass das Interesse der Öffentlichkeit an diesem Misch aus Kirmesorgelgedudel und Gitarrenrock enorm ist. Bis an die Spitze der Charts schießt der Song hinauf, sogar außerhalb Europas. Ein Erfolg, mit dem wohl niemand gerechnet hat. Klar, dass das erste Album da nicht lange auf sich warten lässt.

Doch jetzt hebt das Raumschiff Liquido erst richtig ab. Die vier Heidelberger tummeln sich im Fernsehen, bekommen Features in allen möglichen Magazinen. Es regnet Echo- und Comet-Preise. Mit ihrem zweiten Studioalbum "At The Rocks" will die Band den Erfolg konservieren und der Musikwelt zeigen, dass Liquido mehr sind als nur "Narcotic". Das gelingt nur bedingt, es fehlt an wirklichen Neuerungen, auch wenn die Melodien nach wie vor überzeugen und Gitarren vermehrt den Ton angeben.

Liquido - Zoomcraft
Liquido Zoomcraft
Kraftvolles Werk mit Mut zur Erneuerung.
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Ähnliches lässt sich auch im Jahr 2002 über "Alarm! Alarm!" sagen. Liquido geben wie gehabt die Power Popper, all zu sehr auf Hits schielendes Songmaterial befindet sich aber nicht darauf. 80er-Synthies und Gitarrenwände befriedigen das College Rock-Ohr wie gewohnt.

2003 trennt sich die Band in beiderseitigem Einvernehmen von der Plattenfirma Virgin. Außerdem wechseln Liquido das Management und die Booking-Agentur. Die neu gewonnene Freiheit nutzen die Vier für Soloprojekte, bis sie 2004 beim Metal-Label Nuclear Blast ein neues Zuhause finden. Das vierte Album "Float" erscheint im März 2005. Es soll Liquido helfen, ein für alle Mal vom Image der One-Hit-Wonder-Band wegzukommen.

Erst Anfang 2008 gibt es wieder neues Studiomaterial von Liquido. Dann erscheint mit "Zoomcraft" ein dreiteiliges Konzeptalbum.

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