Porträt

laut.de-Biographie

Pyogenesis

Pyogenesis sind sicher eine der interessantesten einheimischen Alternative-Bands. Die ehemaligen Death-Metaler bringen auf ihren Alben immer wieder die Songs auf wunderbare Weise auf den Punkt.

Im Gegensatz zur "Unpop" verzichtet "Mono" zwar nahezu ganz auf den Synthesizer und damit auch auf die schön melancholischen Lieder, doch das nur zugunsten 13 konsequent gute Laune verbreitender Songs. Dass die Messages in den Liedern nicht so weltbewegend sind, stört gar nicht so sehr, weil die herrlich eingängigen Melodien einfach gelungen sind.

Die vorgezogene "I Feel Sexy/Everyday"-EP mit zwei Nonalbum-Tracks hielt nicht ganz, was sie verspricht. Könnte man meinen, die ehemaligen Metaller haben endgültig mit Sugar Ray gleichzogen, belehren einen Pyogenesis auf der neuen Langrille eines Besseren. Kaum ein Track geht über drei Minuten - Punkrock und Alternative sind angesagt.

Dass eine deutsche Band zu solchen Alben fähig ist, freut umso mehr, da sie auch live das Publikum zu begeistern wissen: Sänger Florian wurde beim Trossinger Festival auf der Bühne verhaftet, da das Gesetz die Begeisterung über die vor der Bühne tobende Schlammschlacht als Aufruf zum Massenvandalismus auslegte. Dumm gelaufen...

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P (2000)

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