Porträt

laut.de-Biographie

Sprung Monkey

Für die Gage von 20 Dollar und Pizza touren die "Sprung Monkeys" Anfang der Neunziger durch die kalifornischen Clubs. "Wenn du dich jetzt daran zurück erinnerst, kannst du darüber lachen", sagt Fontmann Steve Summers heute. Es dauert eine Weile, bis das Quintett mit Offspring und Blink 182 auf Tour geht.

Ihr Mix aus Rock, Hip Hop, Punk und Hardcore hat es lange Zeit schwer, über die Grenzen San Diegos hinaus bekannt zu werden. In ihrer Heimatstadt hat Surf-Punk der Marke Sprung Monkey allerdings schon bald einen guten Klang - bei den San Diego Music Awards geht der Titel "Band des Jahres" insgesamt drei Mal an die 1991 gegründete Combo.

So richtig geknallt hat es bei den Brüdern Steve und Mike Summers (beide Gitarre), William Riley (Gitarre), Tony Delocht (Bass) und Ernie Longoria (Drums/Percussion) erst mit einem MTV-Auftritt. Heute untermalen ihre Songs so manches Surf-, Skate- oder Snowboardvideo. Denn Power und Tempo lassen sich musikalisch kaum besser darstellen.

Ihr Hit "Get'em Outta Here" (1998) schafft es sogar auf den Soundtrack zum Hollywood-Spielfilm "Ten Things I Hate About You". "Leben in San Diego" sei das Thema des Stücks, erklärt Steve: "Es geht da um all die Sachen, die wir nicht leiden können. Beispielswiese aggressive Cops und gewalttätige Möchtegern-Gangster - verpisst euch!"

Spung Monkey vermitteln mit ihrem grungigen Surf-Punk ein anderes Kalifornienbild. Weg vom üblichen Hype um den Sunshine-State, den beispielsweise die Red Hot Chili Peppers mit ihrem Album "Californication" dissen. Ein Kalifornienbild, das über die Staaten hinaus Interesse weckt - sechs Mal touren Summers und Co. durch Australien. 2001 wollen die Monkeys mit ihrem dritten Album und hitverdächtigen Tracks den Sprung in die erste Riege schaffen.

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