Porträt

laut.de-Biographie

Southern Voodoo

Southern Voodoo nennt sich das musikalische Baby von Gitarrist/Sänger Dominique De Vos, der 2001 im belgischen Gent damit beginnt, fünf Songs auf einen Vierspurrekorder aufzunehmen. Allerdings sucht er sich zu dieser Zeit noch Motor City Angels als Namen für sein Projekt aus.

Den ändert er im Laufe des Jahres in Southern Voodoo, weil der Name zu den Stoner Rock-Sounds, die er fabriziert, deutlich besser passt. Das Demo reicht er in der Gegend herum, hauptsächlich um geeignete Musiker zu finden. Als erstes meldet sich Basser Geert Boeije, dem wenig später Drummer Paul Brusseel folgt. In dieser Besetzung spielen sie Ende 2001 im Vorprogramm von Masters Of Reality (zu der Zeit noch mit Josh Homme und Nick Oliveri) ihren ersten Gig. Paul verschwindet eines Tages jedoch, ohne seitdem wieder aufzutauchen.

Auch mit den Gitarristen hat die Band zunächst nicht viel Glück. Zwar sind Southern Voodoo von Anfang an als Band mit zwei Gitarren geplant, doch die Besetzung an der zweiten Klampfe ist einer ständigen Fluktuation unterworfen. Geert treibt irgendwo schließlich Drummer Curtis D Whale auf, mit dem sie 2003 das zweite Demo "Next In Line" aufnehmen. Zu der Zeit klingen sie wie ne Mischung aus Powerpop, Glamrock und Garagerock, was Dominique und Geert nicht sonderlich schmeckt. Sie gehen also wieder ein gutes Stück heavier zur Sache, weswegen Curtis schnell wieder den Abgang macht.

Die beiden sind schon kurz davor, alles wieder hinzuschmeißen, als Geert den Paranoiacs-Drummer Stef De Rijck ins Spiel bringt, der zunächst nicht sonderlich begeistert von dem Sound ist. Erst als sie nach ein paar Bier über ihre musikalischen Wurzeln philosophieren, zeigt sich der Mann überzeugt. Endlich scheint die Sache ins Rollen zu kommen und das Trio schreibt neue Songs, veröffentlicht ein weiteres Demo und spielt sogar einigermaßen regelmäßig live. Allerdings packt im Sommer 2004 Geert seine Koffer und wird durch Kris Vandekerckhove (Ex-Cowboys & Aliens) ersetzt.

Mit ihm zusammen spielen sie ihr Debüt "The Love Militia" ein, das 2005 erscheint und eigentlich aus zwei unterschiedlichen Demos besteht. Da es bei den Cowboys & Aliens gerade auch ganz gut abgeht, verlässt Kris die Voodoo-Rocker wieder, um sich auf seine eigene Truppe zu konzentrieren. Mit Peter D. Hont (Gitarre) und File Beyens (Bass) stellen sie auf der Releaseparty im Oktober ihre neue Mannschaft vor, die aber auch nicht lange dabei bleiben. File ist eigentlich der Roadie der Band und froh, als er den Bass an Jeem Talloen abgeben kann.

An der zweiten Klampfe steht seit Januar 2006 Pieter Minne, der irgendwann stockbesoffen nach einem Gig zu der Band kam und meinte, dass er der einzig mögliche zweite Gitarrist sei. Zwei Tage später kommt er tatsächlich in die Band - wenn er die Nummer nicht verloren hätte, wär es sogar nur ein Tag später gewesen ... Seitdem starten Southern Voodoo so richtig durch, spielen so oft wie möglich live und glänzen dort mit Pyros, wildem Gepose und der ein oder anderen Go Go-Tänzerin. Natürlich machen sie sich auch an ein weiteres Album, das mit dem Namen "Devil's Drive" das icht der Welt erblickt.

In Deutschland erscheint die Scheibe Mitte September und macht ordentlich Dampf auf den Kesseln. Wer auf ne Mischung aus Motörhead, AC/DC und Monster Magnet steht, sollte seinen Spaß haben.

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