Porträt

laut.de-Biographie

Sideblast

Die Metalszene in Frankreich spuckt in schöner Regelmäßigkeit vor allem im extremen Bereich Glanzlichter aus. Neben Gojira, Dagoba oder Hacride zählen dazu Sideblast, die seit 2004 in Nizza ihr Unwesen treiben.

Shouter Fred Magnante, Basser Nacim Virieux und Drummer Seb Camhi spielen schon seit 1999 in der Thrash-Band Blackout zusammen, wollen aber etwas extremer zu Werke gehen. Also holt man noch Gitarrist/Keyboarder Noam ins Boot, um sich einer Mischung aus Black, Death und Modern Metal zu widmen. Mit ihm nehmen sie 2005 ein erstes Demo auf, das hauptsächlich in Sachen Brutalität macht.

Nach ein paar Gigs in Frankreich und Italien, machen sie sich an die Aufnahmen zum Debüt. Um gleich von Anfang an Nägel mit Köpfen zu machen, geht man zu Tommy Hansen (Helloween, Hatesphere) ins Studio und klopft mit dem Ergebnis bei Cyclone Empire Records an: Sideblast veröffentlichen dort 2008 "Flight Of A Moth".

Die kaum weniger brutale Platte kommt gut an und ermöglicht Auftritte mit Bands wie Napalm Death, Burning Skies oder Neaera. Auch auf dem Summer Breeze sind sie 2010 zu sehen und hinterlassen einen sehr positiven Eindruck.

Zu der Zeit laufen die Vorbereitungen zu Album Nummer zwei bereits auf Hochtouren. Die Scheibe wird in Polen von den Wieslawski-Brüdern (Vader, Behemoth) gemischt und gemastert.

Auf "Cocoon" gehen die Franzosen zwar immer noch brutal, aber auch strukturierter zu Werke. Vor allem einen gewisse Nähe zu Strapping Young Lad lässt sich kaum verleugnen.

Alben

Sideblast - Cocoon: Album-Cover
  • Leserwertung: 5 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2011 Cocoon

Kritik von Michael Edele

Die Extrem-Härtner treten den Arsch aus der Hose. (0 Kommentare)

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