Porträt

laut.de-Biographie

Shlong

In der Abgeschiedenheit österreichischer Bergtäler reift so manches seltsames musikalisches Früchtchen heran. Die Innsbrucker Genital-Trash-Rock-Band Shlong fällt mit Sicherheit auch in diese Kategorie. Wie der Name schon andeutet, dreht sich bei den drei Tirolern alles um das männliche Gemächt. Shlong, so klärt uns das urbane Wörterbuch auf, ist die Bezeichnung für das männliche Geschlecht. Präziser: für eine wuchtige Ausführung desselben. Wie sich solch städtische Wortkreationen bis nach Innsbruck rumsprechen konnten, lassen wir mal außen vor.

Tatsache ist jedoch, dass sich Mex Wieshofer (Sänger und Gitarrist), Taiga Würtl (Sänger und Bassist) und Mike Jöbstl (Sänger und Schlagzeuger) seit der Gründung um das Jahr 1999 alle Mühe geben, ihren Bandnamen mit Substanz anzufüllen. Sprich, es darf munter auf dem Unterleib gerockt werden, und auch textlich präsentiert sich das Trio ganz maskulin. Eddie Irvine, Kiffen, Saufen und Wichsen sind die thematischen Prämissen, die Shlong mit einem unübersehbaren Augenzwinkern auf ihren Releases beackern.

Seit ihrem Debütalbum "Clones" aus dem Jahr 1999 haben sich Shlong durch zahlreiche Festivalauftritte einen Namen in der Alpenrepublik gemacht. Ihre punkig abrockenden Tunes bringen ihnen schnell Gigs an der Seite von Clawfinger, Sportfreunde Stiller und Liquido ein. So richtig rund geht es aber erst 2003, als die Innsbrucker nach zwei Promo-CDs endlich einen Plattendeal unterschreiben und im Herbst desselben Jahres mit der Single "Eddie Irvine" aufhorchen lassen.

Anfang 2004 üben Shlong noch beim Air-Guitar-Contest für den anstehenden Festivalsommer. Die 15 melodiösen Punkrock-Stücke ihres Albums "Rocketstarfucker" untermauern den Anspruch der Österreicher, mit ihrem Sound nicht nur von Wien bis Bregenz, sondern auch darüber hinaus zu rocken.

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