Porträt

laut.de-Biographie

Serena Maneesh

Grenzen sind nichts für Serena Maneesh. Seit der Gründung durch Emil Nikolaisen im Jahr 1999 hat sich die Besetzung der norwegischen Noise-Rockband ständig verändert - und vereint 2010 neben Emil auch dessen Schwester Hilma am Bass, Tommy Akerholdt am Schlagzeug sowie Gitarrist Øystein Sandsdalen und Keyboarder Ådne Meisfjord.

Schon mit jungen 22 Jahren listet Nikolaisens Lebenslauf das gesamte Bandspektrum auf. Indie kennt er als Gitarrist der Band Royal, Punk von Silver. Dazu kommen noch Schlagzeugerzeiten bei der Metalband Extol und der verspielten Jazzpop-Kapelle The Loch Ness Mouse.

Serena Maneesh bedienen sich bei allen Vorbildern, um ihren extremen Sound zwischen Lärm und Melodie zu inszenieren. Ihr mysteriöser Name spiegelt diese Grenzerfahrung. "Es ist dieser Moment", sagt Nikolaisen, "wenn die Vorhänge weggezogen werden und du für eine kurze Sekunde das Licht siehst. Dann ist es weg, aber du hältst dich weiter daran fest".

Musikgeschichtlich gehen Serena Maneesh aus der Krachmacherschule des psychedelischen Alternative Rock hervor, die schon Can, The Velvet Underground, Shoegazing-Bands wie My Bloody Valentine und Post-Rock-Vertreter beherbergte.

Nach zwei weithin beachteten EPs bedeutet das Debütalbum "Serena Maneesh" 2005 den Durchbruch für die Band. Nicht nur in Norwegen, wo das Album später von einem Musikmagazin zum besten einheimischen Album des Jahrzehnts gewählt wird. Das Album, das Gastinterpreten wie Sufjan Stevens auffährt, erlangt internationale Anerkennung.

Dank des Internets und der einflussreichen US-Webseite Pitchfork bekommen Serena Maneesh die Chance, mit den Dandy Warhols, Nine Inch Nails und Oasis auf Welttour zu gehen.

Bei all den offenen Türen, setzt die Band sich neue Grenzen, um diese zu überwinden. Für ihr zweites Album, das auf 4AD erscheint, kehren Serena Maneesh im wahrsten Sinne zurück zum Untergrund. "No. 2: Abyss in B-Minor" entsteht in einer Höhle bei Oslo.

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