Porträt

laut.de-Biographie

Sencirow

Wie die meisten Bands haben auch Sencirow eine Vorgeschichte in Form von Deranged. Diese Combo entsteht 1993 in der Nähe von Siegen, als Gitarrist Daniel 'Kensington' Seifert, Basser Olli Bernshausen und Drummer Stephan 'Stevie' Wunderlich sich zusammenschließen. Zwar hustet zunächst noch Stevies Schwester ins Micro, das aber schnell an Jens 'Dippel' Schlabach übergeht, der etwas mehr Fett auf der Lunge hat.

Da es in Schweden schon eine Combo mit gleichem Namen gibt, benennen sich die Jungs im Sommer '96 lieber in Sencirow um, was so viel heißt wie: Sencirow ... äh ... ja. In den folgenden drei Jahren sind diverse Line-Up Änderungen zu verzeichnen. So tauscht Stevie seinen Platz mit Timo Schneider, Thorsten 'Flip' Ernst kommt als zweiter Gitarrist hinzu, und Daniel übernimmt noch zusätzlich den Gesang, da sich Jens vom Acker gemacht hat.

1999 ist es dann so weit und Sencirow präsentieren ihr Debüt "Dreamspace" der Öffentlichkeit. Darauf präsentieren sie acht Power Metal-Songs, die sehr in der Tradition von älteren Maiden und auch amerikanischen Bands wie Vicious Rumors stehen. Kaum ist das Ding jedoch auf dem Markt, packt auch Olli seine Koffer und Achim Zeuch übernimmt die vier Saiten. Allzu lange bleibt Zeuch aber auch nicht dabei, denn im Winter 2000/01 nimmt schon Holger Fischer seinen Platz ein.

Mit ihm zusammen geht es an die Vorbereitungen zum zweiten Longplayer "Crown of Creation", den sie im Juli 2001 aufnehmen. Leider ist der Sound der Scheibe nicht der beste. Da sie aber immer noch alles aus eigener Tasche zahlen und die Songs durch die Bank recht stark sind, sieht man über diese Manko gerne hinweg. So langsam, aber sicher kommen sie auch an größere Namen heran und teilen sich so die Bühne mit Bands wie Grave Digger, Tankard, Dew-Scented oder Haggard.

Das Interesse der Labels hält sich aber nach wie vor in Grenzen, es ziehen weitere drei Jahre ins Land, ehe die Band endlich bei AFM Records auf offene Ohren stößt und einen Deal an Land zieht. So geht es auf in das Stage One Studio von Andy Classen (Holy Moses, Disbelief, Callenish Circle), um "Perception Of Fear" auf Band zu bannen. Die Scheibe erscheint Anfang Januar 2006 und dürfte dank Daniels Gesang wohl jedem Rage-Fan eine willkommene Abwechslung bieten.

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