Porträt

laut.de-Biographie

Callenish Circle

Da sowohl Patrick Savelkoul (voc) als auch Jos Evers (g) große Fans von Death, Pestilence, Bolt Thrower und den älteren Paradise Lost sind, beschließen die Holländer im Herbst 1992, unter dem Namen Genocide eine gemeinsame Band zu gründen und ein paar Songs ihrer Helden nachzuspielen. Bandmitglieder kommen und gehen, erst 1994 steht mit Ronny Tijssen (g), Gavin Harte (dr), Jos und Patrick so was wieder harte Kern.

Nachdem sie mit dem '95er "Lovelorn" Demo (inzwischen unter dem Namen Callenish Circle) recht deutlich auf sich aufmerksam gemacht haben, nimmt das holländische Hammerheart Label sie unter Vertrag und schmeißt schließlich "Drift Of Empathy" auf den Markt. Am Bass steht inzwischen ein Herr namens John Gorissen. Schon damals mischen die Jungs Elemente des Black, Death und Thrash Metals zusammen und braten dem Fan ziemlich fette Riffs um die Ohren. Da das Label aber nicht sonderlich viel für die Band tun kann, trennen sich ihre Wege recht schnell wieder und Callenish Circle veröffentlichen eine MCD namens "Escape" über Polar Bear Records.

Um sich ihr nächstes Label etwas besser aussuchen zu können, nehmen die Holländer ihre zweite Scheibe "Graceful ... Yet Forbidding" selbstfinanziert auf und bekommen auch Angebote diverser Labels. Nach den Aufnahmen steigt Gründungsmitglied Jos aus und übergibt die Klampfe an Remy Dieteren der sich, trotz seines jungen Alters, gut in die Band einfügt. Am Bass steht inzwischen Roland Schuschke. DSFA Records machen schließlich das Rennen, da sich diese immer sehr um die Promotion ihrer Bands kümmern.

Doch die Scheiße klebt der Band förmlich am Hacken, denn das Label geht pleite und kann die Scheibe nur in den Benelux-Staaten veröffentlichen. Sie klagen sich die Rechte an den Aufnahmen zurück und das norwegische EdgeRunner Label vertreibt das Album zusammen mit der EP europaweit. Doch anstatt sich nur zu ärgern, dass die Sachen immer anders laufen als man denkt, können Callenish Circle schließlich einen Deal über vier Alben bei Metal Blade an Land ziehen.

"Flesh_Power_Dominio" erscheint 2002 sowohl in Europa als auch in den USA, wird in den Stage One Studios von Besitzer Andy Classen (Ex-Holy Moses) aufgenommen und mit einem Cover von Niklas Sundin (Dark Tranquillity) veröffentlicht. Die Scheibe klingt wesentlich ausgereifter als die letzte, und auch Melodien scheinen Callenish Circle inzwischen immer mehr Platz einzuräumen. Auf einer Tour mit Vomitory und Amon Amarth promoten sie die Scheibe dann auch anständig.

Neu bei der Besetzung ist allerdings Tieftöner Rene Rokx, der schon auf der Tour durch die Niederlande mit Primordeal und Mercenary mit dabei ist. Ein Jahr später steht schon "My Passion Your Pain" in den Läden und kann den guten Eindruck des Vorgängers voll betätigen. Schon bevor das Album Anfang Mau erscheint, sind die Holländer mit Testament, Darkane, Pro Pain, Death Angel und einigen anderen im Rahmen der No Mercy Festivals auf Tour, ehe sie mit dem Bonded By Metal Trek und Bands wie Exodus, Nuclear Assault, Mortician und God Dethroned durch England ziehen. Der Bassposten erweist sich dabei einmal mehr als Schleudersitz, denn Genetic Wisdom Tieftöner Ralph Roelvink zupft zwischenzeitlich das Langholz.

Nachdem sich Drummer Gavin Harte eine kurze Auszeit genommen hat, geht es im Sommer 2005 wieder ins Studio, um sich dort um die Aufnahmen zu "Pitch.Black.Effects" zu kümmern. Ralph ist schon wieder Geschichte, weswegen Maurice Brouwers (Engine Of Pain) aushilfsweise im Studio ran muss. Live soll es vorerst Wim Vossen (Ex-Mangled, Stormrider) richten. Das neue Album erscheint Mitte November und weist zu der gewohnt guten Mischung aus Death- und Thrash-Metal auch ein paar sehr interessante, elektronische Komponenten auf. Für den Januar 2006 bietet sich für die Band schließlich die Gelegenheit, mit ihren alten Helden von Paradise Lost auf Mexiko-Tour zu gehen.

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