Porträt

laut.de-Biographie

Saves The Day

Kann man die Musikwelt erobern, wenn man aus den Wäldern New Jerseys kommt? Mit Sicherheit, Saves The Day beweisen es. Ihre Spezialität ist Emo und melodischer Punkrock. David Soloway (Gitarre) und Chris Conley (Gesang, Gitarre) machen bereits im zarten Alter von dreizehn gemeinsam Musik. Anfangs covern sie Smashing Pumpkins-Songs, dann veröffentlichen sie unter dem Namen Seffler auf einem kleinen Label eine erste Platte. Der Erfolg bleibt allerdings aus.

Nach Unstimmigkeiten nehmen Chris und Bryan Newman (Schlagzeug) 1997 den Song "Can't Slow Down" ohne ihre Bandkollegen auf. Während Bryan am Schlagzeug sitzt, spielt Chris sämtliche Instrumente ein und singt. Als Gitarrist kehrt ihr langjähriger Freund und Ex-Seffler-Mitglied David Soloway zurück. Kurz vor der ersten Wintertour steigt Ted Alexander (Gitarre) ein, ebenfalls ein langjähriger Freund. Bassist Eben D'Amico komplettiert die Band einige Monate später.

Das Debütalbum "Can't Slow Down" erscheint 1998 bei Equal Vision Records während die Bandmitglieder noch zur High School gehen. Bei Equal Vision erscheint auch der Nachfolger "Through Being Cool" (1999). Beide Platten werden von Steve Evetts (Lifetime, Sepultura) produziert.

Beim dritten Longplayer "Stay What You Are", der 2001 erscheint (Vagrant Records), steht dagegen Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith) hinter den Reglern. "Das Album ist nicht unbedingt so geworden, dass Leute, die beispielsweise 'Through Beeing Cool' mochten, es auflegen und aus dem Stand lieben", meint dazu Gitarrist David. Dennoch verkaufen sie bereits in der ersten Woche 25.000 Exemplare.

Mit dieser Scheibe beginnt es richtig gut zu laufen für Saves The Day. Sie touren mit Blink 182, Dashboard Confessional, Weezer und Green Day. Insgesamt verkauft die Band über eine halbe Millionen Alben. Saves The Day sind die Shooting Stars der Emo-Szene. Dennoch verlässt Drummer Newman die Band. Er wird erst durch Peter Parada und dann durch Durijah Lang ersetzt.

Saves The Day haben bereits Material fürs nächstes Album "In Reverie" beisammen, dann kommt der Fall. Ihr neues Label, bei dem sie gerade erst untergekommen sind, geht pleite. Die Combo sitzt auf der Straße. Die Platte erscheint letztendlich über Dreamworks, und auch ohne großen Labelsupport verkauft sie sich fast 150.000 Mal.

Von den Einnahmen richte sich das Quartett 2005 ein eigenes Studio ein, das sie als Hommage an Jimi Hendrix "Electric Ladybug" nennen. Bevor Saves The Day jedoch in den eigenen vier Wänden aufnehmen können, müssen sie einen Ersatz für Eben D'Amico finden. Von Glassjaw kommt Manny Carrero, der den Bass übernimmt.

Mit ihm spielen sie "Sound The Alarm" ein, das sie erstmal auf Tour mit Senses Fail und Emanuel üben. Da STD keinerlei Verpflichtungen haben, aber beeindruckende Verkaufszahlen aufweisen, können sie sich ihr Label quasi aussuchen. Die Wahl fällt erneut auf Vagrant, wo "Sound The Alarm", eine Sammlung hochmelodischer Emo-Songs, im April 2006 erscheint. Im Jahr darauf setzen sie ihr Projekt - eine Selbstfindungs–Album-Trilogie im eigenem Studio- mit "Under The Boards" fort.

Alben

Saves The Day - Under The Boards: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2007 Under The Boards

Kritik von Juliette Kaiser

Die Harry Potters des Indierocks lassen den reinen Emo-Rock hinter sich. (0 Kommentare)

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