Porträt

laut.de-Biographie

Robosonic

Wie wichtig ein stringenter optischer Auftritt ist, um beim Publikum in Erinnerung zu bleiben, braucht man dem Elektro-Projekt Robosonic nicht zu erklären. Nicht umsonst erinnern die Releases in ihrer gesamten Ästhetik an Bücher. Vor allem die quitsch-gelben Reclam-Ausgaben nehmen sich Cord Henning Labuhn und Sacha Robotti gerne zum Vorbild. Das Robosonic Debütalbum ist so unter tausend Platten sofort zu erkennen. Passenderweise hört es auf den Namen "Sturm und Drang".

Cord Henning Labuhn wird 1984 in Lüdenscheid geboren. Zum Studium zieht es ihn dann irgendwann nach Berlin. Neben Politik und Soziologie interessiert er sich auch für elektronische Musik und gründet 2003 das Label Undercoverart, auf dem er unter dem Pseudonym Schall im Jahr darauf erstmals veröffentlicht. Mit dabei ist schon kurze Zeit später der gebürtige Belgier Sacha Robotti. Gemeinsam mit Shir Khan, Gaucho und einigen weiteren Freunden veranstaltet das Duo seine Broken Bootlegs-Parties.

Vor seiner Zeit in Berlin reist Robotti kreuz und quer durch die Welt. Zu seinen Stationen gehören Schottland, Italien, Australien, die USA und Afghanistan. Nebenbei studiert er Architektur und Musik. Eine klassische Cello-Ausbildung kommt ihm dabei zugute. Seit 2004 betreibt er mit Diskomafia außerdem sein eigenes Label. Für die Singleauskopplungen aus "Sturm und Drang" haben Robosonic unter anderem Jesse Rose, Christopher Just, Oliver Koletzki und Florian Meindl gewinnen.

Nach der Produktion von "Sturm und Drang" geht Cord Henning Labuhn für einige Zeit nach Argentinien. Sacha Robotti bleibt derweil in Berlin und organisiert die Fortdauer des Projekts von dort.

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