Porträt

laut.de-Biographie

Richard Schlögl

Als Richard Schlögl 2014 vor der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" steht, kennt sich der Österreicher mit Castingshows längst bestens aus. 2009 hatte er es schon einmal versucht und landete bei "Starmania" auf dem siebten Platz.

DSDS: Nackt, nass und ausgeschieden
DSDS Nackt, nass und ausgeschieden
Richard Schlögl verpasst den Einzug ins Finale. Dort stehen Aneta Sablik, Daniel Ceylan und Meltem Acikgöz.
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Doch Richards musikalischer Werdegang startete schon viel früher. Am 9. September 1988 kommt er in Graz zur Welt. Er wächst als Einzelkind in Gratwein in der Steiermark auf. Dort besucht er eine Musikhauptschule. Als er elf Jahre alt ist, beginnen seine Lehrer zu ahnen: Bei dieser Stimme ist einiges drin. Mit 14 hat Richard seine erste eigene Band, Blinddate.

Nach der Schule tritt die Musik zunächst etwas in den Hintergrund. Richard absolviert eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann in einem Schuhladen, arbeitet als Freiwilliger im Rettungsdienst des Roten Kreuzes, wo er nach Abschluss seiner Ausbildung auch seinen Zivildienst antritt.

Danach bewirbt er sich bei "Starmania": ein Schritt, der sein Leben komplett über den Haufen wirft. Erstmals professionell geschult, zeigt seine Gesang Potenzial, das Jury und Publikum nicht verborgen bleibt. Richard landet unter den besten zehn Teilnehmern der Show, nimmt mit diesen zusammen eine Platte auf und tourt quer durch Österreich.

Er schreibt eigene Songs, nimmt die Arbeit an seinem Debüt-Album auf, doch der Alltag holt ihn wieder ein. Auch, wenn er inzwischen zum Filialleiter aufgestiegen ist, hat Richard von Schuhen bald die Nase voll. Er wechselt in eine Personalagentur. Doch wer einmal Bühnen-Blut geleckt hat, hat es in einem Normalo-Job schwer.

Auftritte bei diversen Feiern und sein Song, den er für die Landtagswahl 2010 schrieb, genügen dem Steirer bald nicht mehr. Er, der Creed, James Morrison und Daughtry als seine Idole angibt, will es noch einmal wissen und wirft in der elften Staffel von DSDS sein Talent in den Ring.

Sein Auftreten gefällt weit besser als die zweifelhaften Eisernes-Kreuz-Tattoos, die er auf der Brust trägt: "Ich hab' das nicht wegen dem Herrn Hitler gemacht", rechtfertigt er sich gegenüber der Bild-Zeitung. Er trage die Symbole zu Ehren seines Großvaters. Ah, ja.

Im Recall auf Kuba war von Richard in den ausgestrahlten Sendungen wenig zu sehen. Mit seinem letzten Auftritt, bei dem er zur Gitarre Lady Gagas "Pokerface" yarlt, sicherte er sich aber trotzdem verdient den Einzug in die Live-Shows und findet sich erneut unter den Top Ten wieder. Geschichte wiederholt sich eben doch.

In Richards Fall entpuppt sich der zweite Anlauf sogar als noch erfolgreicher: Insbesondere mit auf Deutsch gesungenen Titeln kratzt sich der charmante Österreicher in die Herzen von Fans und Juroren.

Erst im Halbfinale zieht die Masche nicht mehr: Richard tritt zum zweiten Mal mit einer Revolverheld-Nummer an. Dieter Bohlen, der die ganze Zeit vorher von Richards Revolverheld-Auftritt geschwärmt hatte, rät ihm zu einer Karriere als Ersatz-Revolverheld-Sänger.

Das Publikum reagiert noch ungnädiger und schickt Richard Schlögl nach Hause. Immerhin: als Viertplatzierten.

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2 Kommentare

  • Vor 3 Jahren

    Ich trau mich, warum auch nicht. Finde die Stimme von Richard einfach sehr gut. Schade das er am Samstag bei DSDS nicht weiter kam. Trotz allem ist es eine Super Leistung gewesen so weit zu kommen, deshalb bin ich der Meinung das er es auch ohne den Sieg bei DSDS schaffen kann. Das Zeug dazu hat er auf jeden Fall und seine Augen wenn er lächelt........ mich hat es eine Zeit lang ganz schön Verzaubert, der Gesang und sein Mund ging mir unter die Haut. Richard sollte mal ein Lied von "Falco" singen. Auf jeden Fall wünsche ich ihm alles Liebe und Gute auf seinen weiteren Weg als TOP-SÄNGER.............******

  • Vor 3 Jahren

    hallo Libelle, willkommen hier auf laut.de vorerst mal. Ich finds auch schade, dass Richard draußen ist, waren aber die anderen eine Spur besser, aber ich hoffe auch, man hört noch viel von ihm. Libelle, lass ruhig mehr von dir hören, was hörst du denn sonst noch so für Musik? Oomph! kennst du sicher auch und könnt ich dir sonst wärmstens empfehlen.