Porträt

laut.de-Biographie

Psyopus

Christopher 'Arpmandude' Arp hat musikalisch definitiv etwas auf dem Kasten. So muss er bei sämtlichen Gitarrenherstellern, bei denen er sich um einen Endorsement-Deal bewirbt, erst einmal ein Video einreichen, das beweist, dass er wirklich so schnell spielen kann!

Psyopus - Our Puzzling Encounters Considered Aktuelles Album
Psyopus Our Puzzling Encounters Considered
Wer Berechenbarkeit erwartet, hat schon verloren.

Da verkommt es fast zur Randnotiz, dass er 2001 beinahe in die Endausscheidung kommt, als Limp Bizkit nach Ersatz für den abgewanderten Wes Borland suchen. Bringt aber alles nichts und deshalb ruft er im Herbst 2002 zusammen mit Shouter Adam Frappolli, Basser Fred DeCoste und Drummer Greg Herman in Rochester, New York seine eigene Band Psyopus ins Leben.

Drummer Greg ist derweil nicht minder begabt als Chris, legt er doch im Studio eine Geschwindigkeit von 225 bpm aufs Parkett. Alle vier gehen mit ihrem Mathcore/Grindcore sehr unkonventionell zur Sache. So ist bald klar, dass bei Musik unter dem Banner Psyopus die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn verschwimmen. Bevor 2004 "Ideas For Reference" erscheint, steigt Greg saber chon wieder aus, weil er keinen Bock auf ausgiebiges Touren hat.

Seinen Platz nimmt vorübergehend Lee Fisher ein, der aber schon bald an Corey Barnes abgibt. Das Debüt erscheint zwar noch beim Label Black Market, doch schon im Oktober stehen Psyopus bei Metal Blade unter Vertrag und werden von denen direkt mit Ion Dissonance und Swarm Of The Lotus auf Tour durch die USA geschickt. Corey muss nach der Tour ebenfalls seinen Hut nehmen, da er wie sein Vorgänger auch, die Finger nicht von den Drogen lässt.

Somit sitzt für das zweite Album "Our Puzzling Encounters Considered" Jon Cole hinter den Kesseln. Allerdings nimmt nach den Aufnahmen Jason Bauers seinen Platz ein. Zusammen mit dem neuen Basser Michael Horn zeigt er auf den Dates mit Job For A Cowboy und Cannibal Corpse was eine Harke ist. Chris ist derweil nicht nur bei Assjack beschäftigt, sondern schreibt nebenbei eine Kolumne im Decibel Magazine.

Auch hinterm Mikro steht ein Wechsel an. Zunächst hat es den Anschein, als würde Harrison Christie den Brüllwürfel bei Psyopus mimen. Letztendlich übernimmt jedoch Brian Woodruff diesen Posten. Dass er es drauf hat, muss er erst einmal auf der 'Grinding Into Cataclysm'-Tour mit War From A Harlots Mouth, Fuck The Facts und Left To Vanish beweisen.

Ihren Einstand auf CD geben die drei Neuen Anfang Februar 2009, als einmal mehr über Metal Blade das neue Album "Odd Senses" erscheint. Auf die Straße geht es direkt im Anschluss mit Cattle Decapitation und Book Of Black Earth.

Alben

  • Psyopus@MySpace

    Deconstruct my harmonies, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/psyopus

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