Porträt

laut.de-Biographie

Pascal Feos

Der DJ und Produzent Pascal Feos hat sich mit Haut und Haaren elektronischer Musik verschrieben. Unter zahlreichen Pseudonymen aktiv, ist er eine der wichtigsten Identifikationsfiguren für die Technoszene. Während er auf seinen Soloalben straighte Dancefloor-Kost verabreicht, ist er gleichzeitig auch einer der Köpfe hinter dem Ambient-Projekt Aural Float. Daneben hat er sich mit den Labels Elektrolux und PV zwei prominente Veröffentlichungsplattformen aufgebaut.

Pascal Feos - Synaptic Aktuelles Album
Pascal Feos Synaptic
Techno mit mächtigem Schubfaktor.

Wie viele DJs seiner Generation erfährt Pascal Dardoufas seine prägenden Cluberlebnisse in den 80er Jahren. Italo-Disco oder Hi-NRG sind die Clubsounds jener Tage. Später kommen dann die harten EBM-Tracks dazu. Mit House und Acid House wird aus elektronischer Tanzmusik schließlich ein Massenphänomen. In dieser Zeit steht Feos bereits regelmäßig an den Plattenspielern und erarbeitet sich den Ruf eines exzellenten DJs. Als zu Beginn der 90er Jahre Techno die Clubs zu dominieren beginnt, ist Pascal Feos mit eigenen Produktionen dabei.

Resistance D. und Sonic Infusion heißen seine beiden Projekte, die auf den Väth-Labels Eye Q und Harthouse veröffentlicht werden. Dort entsteht mit Trance der 'Sound Of Frankfurt', den Projekte wie Resistance D. und Sonic Infusion weltweit zum Markenzeichen machen. Auf dem Höhepunkt der Trance-Welle 1995 orientiert sich Feos bereits neu und gründet mit seinem Kumpel Alex Azary die Labels Elektrolux, HeyBabe und Planet Vision.

Vor allem Elektrolux entwickelt sich in den folgenden Jahren zu einer der weltweit besten Adressen in Sachen Ambient, Dub und Lounge. Zwar veröffentlicht Feos in den folgenden Jahren zahlreiche Maxis, sein erstes Album erscheint allerdings erst 1999 unter dem Titel "From The Essence Of Minimalistic Sound". Im Jahr darauf legen dann befreundete Künstler wie Ricardo Villalobos, Timo Maas, Thomas Schumacher, Chris Liebing oder WJ Henze Hand an Feos' Tracks an. Die Ergebnisse sind auf dem Longplayer "Remixed" zu hören.

2002 reanimmiert Feos sein Trance-Projekt Sonic Infusion und veröffentlicht das Album "Formatted", bevor er mit "Self Reflexion" im folgenden Jahr wieder als Pascal Feos in Erscheinung tritt. Neben seinen zahlreichen Gigs rund um den Globus, eigenen Produktionen und der Arbeit als Label-Manager entstehen im Studio von Feos auch Remixe für Musiker wie Sven Väth, Laurent Garnier oder Anne Clark. 2006 kommt mit "Synaptic" ein neues Album des Frankfurter Produzenten in die Plattenläden.

Alben

  • Pascal Feos

    Gibt Einblick in die zahlreichen Projekte des Frankfurters.

    http://www.pascalfeos.de
  • Cocoon

    Pascal Feos bei Sven Väths Label.

    http://www.cocoon.net/cgi-bin/schedule/view_bio_cc.pl?artist=24
  • Level Non Zero

    Feos bei Level Non Zero mit Bio, Discografie und Charts.

    http://www.levelnonzero.com/

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