Porträt

laut.de-Biographie

Noam Weinstein

In den USA kann sich dieser Mann über mangelnde Popularität nicht beklagen. Während das Magazin Nashville Rage den Gitarristen,Pianisten und Sänger "einen mitreißenden Songwriter" nennt, geht Paste Music noch weiter und bezeichnet ihn als "eine Mischung aus dem jungen Elvis Costello und Randy Newman". Dass als weitere Referenzgrößen auf Leonard Cohen, Jakob Dylan, Ben Folds oder The Band verwiesen wird, spricht für die Vielseitigkeit dieses Liedermachers, der sich stilistisch zwischen Pop, Folk und Vaudeville verortet.

Sympathisch, dass der New Yorker bei all den Lobeshymen die Bedeutung seines Vaters zu schätzen weiß: "Einer meiner größten Einflüsse ist mein Vater gewesen, der zwar selbst keine Musik macht, der sich aber von Beginn an endlose Stunden lang meine Songs angehört und seine ehrliche Meinung geäußert hat."

Der 1977 geborene und in Cambridge, Massachussets aufgewachsene Noam bringt seit 2001 Platten auf den Markt, aber erst sein dritter Longplayer "Sixteen Skies" (2009) ist auch international und dank des Labels Skyap außerhalb seiner Heimat erhältlich.

Nach seiner College-Zeit verschlägt es ihn nach New York, wo er sich im Greenwich Village ganz der Musik widmet und Teil des Songwriter Exchange wird, das jeden Montag im Cornelia Street Café den unterschiedlichsten Singer/Songwritern eine Plattform bietet, um ihre neuen Songs dem Publikum zu präsentieren. Seine Debüt-EP "Enough About You" erscheint 2001, im folgenden Jahr schließt sich die EP "Above The Music" an.

Seinen Bekanntheitsgrad in den Staaten erhöht er mit der Teilnahme an diversen Wettbewerben: dreimal steht er im Finale des USA Songwriting Contest, 2007 schafft er es in die Endaussscheidung des International Acoustic Music Awards, wird viermal mit dem ASCAPlus-Award ausgezeichnet und erhält einen Anerkennungspreis beim Song Of The Year-Wettbewerb 2004.

Er spielt außerdem bei den renommierten Festivals South By Southwest in Austin und dem CMJ in New York und steuert zudem einen Song für die musikalische Untermalung der amerikanischen Fernsehserie "Weeds" bei.

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