Porträt

laut.de-Biographie

Negurã Bunget

Negurã Bunget ist rumänisch und beschreibt einen undurchdringlichen Nebel, der aus einem düsteren, dunklen Wald wabert. Behauptet zumindest Drummer Negru.

An sich ein gelungener Name für eine Black Metal-Band, denn genau darum handelt es sich bei dem 1995 in Timişoara gegründeten Projekt.

Drummer Gabriel 'Negru' Mafa und Hupogrammos Disciple's aka Edmond Karban, der für alle übrigen Instrumente verantwortlich zeichnet, wagen die ersten Schritte als Duo unter dem Namen Wiccan Rede. Als sie aber beim kleinen Bestial Records-Label unterschreiben, passiert das bereits als Negurã Bunget.

Das Debüt "Zîrnindu-Să" nehmen sie zu zweit auf und präsentieren rasenden Black Metal mit leicht symphonischem Einschlag. Um dem Projekt aber ein echtes Bandleben einzuhauchen, schauen sich die beiden nach weiteren Musikern um.

Die finden sie in Gitarrist Sol Faur/Spurcatu und Basser Ursu, wobei letzterer tatsächlich nur live in Erscheinung tritt. Dass sich der Gitarrist sehr gut ins Line-Up einfügt, beweist die 1998 erscheinende EP "Sala Molksa", auf der Negurã Bunget fast noch aggressiver zur Sache gehen.

Allerdings kristallisiert sich hier bereits heraus, dass die Rumänen komplexer zur Sache gehen, was sich die kommenden Jahre noch steigern soll. Das deutet sich auf dem zweiten Album "Măiastru Sfetnic" an. Erstmals sammeln Negurã Bunget echte Tourerfahrung. Mit "'N Crugu Bradului" sind sie mittlerweile auf dem italienischen Label Code 666 untergekommen.

Die vier epischen Stücke auf der Scheibe repräsentieren die vier Jahreszeiten und zeigen, dass immer mehr Keyboardpassagen und folkloristische Elemente ihren Weg in den Sound der Band finden.

Das setzt sich auf "Om" nahtlos fort. Mit der Scheibe liefern Negurã Bunget ihr absolutes Meisterwerk ab. Zusätzlich gibt es eine aufwendig gestaltete DVD mit Videoclips und Livematerial.

Nachdem sie einmal mehr durch Europa gezogen sind, landen sie beim Label Prophecy Productions, die ihre alten Scheiben erst einmal neu auflegen. In Folge dessen spielen Negurã Bunget auf dem Wacken Open Air und dem Summer Breeze und finden sich quasi auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.

An diesem Punkt sind sich Negurã Bunget eigentlich darüber einig, die Band zu Grabe zu tragen. Doch als das Thema eigentlich schon durch ist, reißt sich Drummer Negru alle Rechte unter den Nagel und holt sich mit Shouter und Gitarrist Corb, Gitarrist Spin und Basser Gădineţ ein paar neue Leute in die Band. Allein Keyboarderin Inia Dinia und Percussionist aGer waren schon in der alten Besetzung stellenweise mit auf Tour.

Hupogrammos und Sol Faur zeigen sich von der Entscheidung Negrus sehr enttäuscht, lassen es aber auf sich beruhen und gründen Dordeduh. Mitte März 2010 erscheint mit "Maiestrit" das zweite Negurã Bunget-Album "Măiastru Sfetnic" in komplett neu eingespielter Form. Beinahe gleichzeitig legt das neue Line-Up mit "Virstele Pamintului" das erste Werk vor.

Alben

Om (2006)

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