Porträt

laut.de-Biographie

Nahemah

Spanien ist für Metal-Bands definitiv kein El Dorado. Doch trotzdem überlebt unter der brennenden Sonne das eine oder andere dunkle Pflänzchen nicht nur - es gedeiht sogar prächtig.

Nahemah nennen sich Shouter Pablo Egido, die beiden Gitarristen José Carlos Marhuenda und Daniel Gil, Drummer Luis Martínez, Basser
Henry Saiz und Keyboarder Javier Fernández, als sie 1997 in Alicante beschließen, gemeinsam Musik zu machen.

Anfangs steht ihnen der Sinn nach symphonischem Black Metal. Entsprechend derb geht es auf dem Debüt "Eden's In Communion" (1999) zu. Die skandinavischen Einflüsse sind zu dieser Zeit noch deutlich hörbar.

Allerdings zeigt sich bereits auf dem selbstfinanzierten Debüt, dass Potenzial in der Band steckt. So bieten Iberian Moon Records zwei Jahre später an, die nächste Scheibe "Chrysalis" herauszubringen.

Inzwischen gehen Nahemah ein gutes Stück experimenteller zu Werke. Außerdem hat sich die Besetzung am Bass geändert, den nun Paco Porcel bedient. Da sich nach der Veröffentlichung von "Chrysalis" nicht wirklich viel am Bekanntheitsgrad ändert, verlieren einige den Glauben an Nahemah.

Nicht nur das Label entschließt sich zu einem Rückzieher: Bis auf Paco und Pablo macht sich nach und nach die komplette Mannschaft vom Acker. So dauert es einige Zeit, bis mit den beiden Gitarristen Miguel Palazón und Roberto Marco sowie Drummer José Diego ein neues Line-Up steht.

Kaum wieder komplett, machen sich Nahemah an die Arbeiten zu neuen Songs. Diese haben mit Black Metal eigentlich nichts mehr zu tun, sondern bewegen sich im Bereich von Bands wie Opeth, Isis und mit Abstrichen auch Mastodon.

Zwar verschicken Nahemah Demos in die ganze Welt, doch zunächst passiert gar nichts. Als sie schon an den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln beginnen, melden sich endlich Lifeforce Records, um "The Second Philosophy" zu veröffentlichen.

Ende Januar 2007 steht die Scheibe in den Regalen und sorgt für einige offene Münder. Das Album kommt sogar in Mexiko auf den Markt. Im Zuge dessen klappen auch endlich ein paar Touren mit Bands wie Moonspell oder Alastis.

Mit José funktioniert die Arbeit auf Dauer aber auch nicht. So trennen sich die Wege bald wieder. Fortan greifen Nahemah bei Bedarf auf die Künste von Drummer Quino Jimenez zurück. Ihn engagieren sie auch für die Aufnahmen zu "A New Constellation", das noch deutlicher in Opeth-ähnlich progressiven Sphären agiert.

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