Porträt

laut.de-Biographie

My Friend Skeleton

Bands mit Masken sind im Musikzirkus nicht unbedingt neu. KISS, Crimson Glory, Slipknot ... Es finden sich immer wieder Combos und Künstler, die ihre Identität (zunächst) hinter Masken verstecken wollen.

So verhält es sich auch bei der deutschen Gothic-Formation My Friend Skeleton. Deren Mitglieder schmücken sich mit aufwändigen Masken, die an die barocken Maskeraden des Karneval in Venedig angelehnt sind. Dahinter verbergen sich die beiden Sängerinnen Amaya Sakinah und Violetta, Sänger Kay Ozz, Keyboarder Archimed S. und Drummerin Serena, die sich allesamt den Nachnamen Skeleton verpasst haben.

Eine erste Kostprobe ihrer Musik liefern My Friend Skeleton auf dem selbstproduzierten Demo "Kamen" ab, das zu Beginn des Jahres 2008 erscheint. Ihrem Bandnamen entsprechend befassen sie sich in ihren Texten hauptsächlich mit dem Tod und allen damit verbundenen Themen.

Zwar findet sich auch nach dem Demo zunächst kein Label, das sich der Belange von My Friend Skeleton annehmen will, doch davon lässt sich das Quintett nicht entmutigen.

So veröffentlichen sie die Single "Funeral For A Broken Doll", auf der eine düstere, morbide Liebesgeschichte aus weiblicher und männlicher Sichtweise erzählt wird. Zusätzlich dazu gibt es einen Kurzfilm, der die Story auf seine eigene Art und Weise erzählt.

In aller Ruhe gehen My Friend Skeleton die Arbeiten zu ihrem Debütalbum an und ziehen Ende Oktober dann doch einen Deal mit Danse Macabre Records an Land.

Dort erscheint Anfang März das Doppelalbum "Vanitas", das aus den beiden CDs "Hinter Der Maske der Schönheit ..." und "... Lauert Der Tod" besteht. Während die erste CD soundtrackartige Klangkulissen, für die die Band bekannt ist, umfasst, zeigt sie sich auf dem zweiten Teil unter ihrem Alter Ego My Skeleton Friend deutlich elektronischer und tanzbarer.

Zusätzlich zu der regulären Doppel-CD-Edition gibt es eine als Buch gestaltete Special-Edition, die Fotos und Artworks enthält. Diese umfasst neben Bonustracks auch Remixe von Das Ich, Faith And The Muse, Faderhead oder SITD sowie eine DVD mit dem Kurzfilm inklusive Audio-Kommentar zu "Funeral Of A Broken Doll".

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