Porträt

laut.de-Biographie

Minor Majority

Sie bieten dem Hörer Akustikgitarren, eine klare Männerstimme und gelegentlich weiblichen Begleitungsgesang. Die introvertierten Texte handeln von Liebe und gescheiterten Beziehungen. Mit einem ruhigen, folkigen Stil reihen sich Minor Majority in eine Linie mit skandinavischen Kollegen wie Kings Of Convenience, St. Thomas oder Nicolai Dunger ein.

Die Band entsteht 2000 als Duo: Pal Angelskar singt und spielt Gitarre, Andreas Berczelly übernimmt Keyboards und Produktion. Als Dauergast bei Konzerten tritt an der Seite Angelskars Karen Jo Fields auf. 2001 erscheint das Debüt "Walking Home From Nicole's" und erntet in der Heimat gute Kritiken.

Jon Arild Stieng tritt 2002 als zweiter Sänger und Gitarrist ein, die Band begibt sich auf die erste landesweite Tour. Das zweite Album entsteht in Stiengs Sommerhütte in einem Wald in der Nähe von Oslo. "If I Told You, You Were Beautiful" enthält die Single "Dancing in the Backyard", die es ins Radio schafft.

Im November 2002 spielen Minor Minority als Opener für Violent Femmes. Nach einem weihnachtlichen Auftritt in Washington, DC nehmen sie Anfang 2003 den Orgelspieler Harald Sommerstad auf. Im Laufe des Jahres erweitert sich das Line-Up um Henrik Harr Wideröe (Bass) und Halvor Högh Winsnes (Schlagzeug).

Im Sommer 2003 begibt sich die Band wieder in eine Hütte, diesmal im Besitz der Familie Sommerstadt. Hier nehmen die Nordmannen in zwei Wochen den Drittling "Up For You & I" auf, der in Norwegen Anfang 2004 erscheint und national den Durchbruch bringt. Im August 2004 händigt Angelskars Jugendheld Evan Dando der Band die erste goldene Platte aus.

Im selben Monat treten Minor Majority bei der Popkomm in Berlin auf. Das Label Strange Ways Records wird auf sie aufmerksam und veröffentlicht "Up For You & I" im März 2005 auch in Deutschland. 2007 sichten die fünf Herren mit Bart sieben Jahre Bandmaterial und veröffentlichen eine Compilation mit Raritäten und neuen Song-Glückseeligkeiten.

"Candy Store" erscheint pünktlich zur trüben Vorweihnachtszeit und beglückt die Fans mit Köstlichkeiten aus dem melancholischen Slow-Pop-Katalog im Doppelpack.

Anfang 2010 folgt "Either Way I Think You Know", das kurz darauf auch den deutschen Fans live präsentiert wird. Auch auf dem fünften regulären Longplayer konzentrieren sich die sympathischen Norweger vor allem auf ihre große Stärke: Unprätentiösen Gefühlsrock der reiferen Art, der auch vor Americana-Anleihen, Banjo- und Steelguitar-Einsätzen, keineswegs zurückschreckt.

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