Porträt

laut.de-Biographie

Melissa-Bel

Die 1989 in Burlington, Ontario geborene kanadische Sängerin und Songwriterin Melissa-Bel wird als Kind von Klassikern beeinflusst: die Beatles und Motown-Songs wie "My Girl" von den Temptations gehören schon früh ihren Favoriten. Bereits mit sechs Jahren schreibt sie einen ersten eigenen Song. "Believe In Yourself" bedeutet einen Rap-Versuch. Doch erst im Teen-Alter beschäftigt sie sich wieder eingehender mit der Musik-Materie.

Mit 14 nennt sie die erste Gitarre ihr Eigen, und bringt sich selbst das Spielen bei. Dabei benutzt sie Songclips aus dem Netz, wo sie sich die richtigen Griffe abschaut. Freunden spielt sie gern mal was vor, und in der Schule stehen Chor sowie Musicals auf dem Plan. Als Mentor fungiert Gesangslehrer Ray Lyell, ein kanadischer Musiker.

Nach Beendigung der High School steht Melissa vor einer schweren Entscheidung. Universität oder volle Konzentration auf die Musik? Sie bespricht sich mit Lyell. Sie neigt zunächst zum Universitätsbesuch, doch der Lehrer hat ihr wahres Potential längst erkannt und rät: "Melissa, du kannst nicht weiter zur Schule gehen. Du musst die Musik zu deiner Priorität machen. Wirf das, was du an Talent besitzt, nicht einfach fort."

Er vermittelt an den Produzenten Tom Treumuth (Honeymoon Suite, Big Sugar) ein Demo. Danach erfolgt die Einladung zum Vorsingen. Nach drei Songs ist Tom vom Talent des jungen Mädchens überzeugt. Er setzt sich mit ihr und ihren Eltern zusammen, und gemeinsam wird die Produktion eines Albums beschlossen. Da Melissa-Bel noch nicht über genügend eigenes Material verfügt, erarbeitet sie mit Ray Lyell und Gitarrist Sean Ashbay (Sarah McLachlan) weitere Songs.

Im November 2008 kommt das Debüt "Brave" heraus, das die junge Künstlerin in einen gediegenen Rahmen zwischen Rock, Blues, Pop mitsamt einigen Tupfern Jazz setzt. Hervorstechend dabei die markante, rauchig-kräftige Stimme. Musikalisch bewegt sie sich dabei im Umfeld gestandener Rock-Ladies wie Sheryl Crow, Amanda Marshall oder Melissa Etheridge.

Alben

Melissa-Bel - Brave: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2009 Brave

Kritik von Artur Schulz

Nett bis belanglos: Mädchen-Rock. (0 Kommentare)

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