Porträt

laut.de-Biographie

Mechanix

Wenn man sich etwas eingehender mit der Geschichte von Megadeth beschäftigt, stellt man schnell fest, dass auf deren erster Scheibe "Killing Is My Business ... And Business Is Good" ein Song vertreten ist, der den Namen Mechanix trägt. Dass dieser Song auch auf dem Metallica-Debüt "Kill 'Em All" mit anderem Text und Titel auftaucht ("The Four Horesemen"), ist eine andere Geschichte. Jedenfalls zeigt sich Wolf Reinisch (voc/g) von dem Song, dem Album und Megadeth überhaupt dermaßen beeindruckt, dass er im Sommer '95 in der Gegend um Nürnberg zusammen mit Sebastian Schein (g), Chris Geuther (b) und Drummer Sven Mihm seine eigene Combo Mechanix gründet.

Nicht nur musikalisch sucht Wolf die Nähe zu der Bay Area Legende, sondern auch gesanglich lassen sich deutliche Parallelen zu Dave Mustaine nicht absprechen. Während dieser aber den Thrash-Spirit scheinbar verloren hat, zeigt das Quartett zwei Jahre später auf ihrem ersten Demo "Mindfucked", was in dem Genre noch machbar ist. Dem folgt '99 ein weiteres Demo mit dem Titel "Masters Of Self-Destruction" ehe sie 2003 endlich Nägel mit Köpfen machen und in Eigenregie "History Re-Rotten" einspielen.

In der Zwischenzeit haben sie natürlich den üblichen Weg über sämtliche verfügbaren Clubs und Jugendzentren gemacht, wo man ein Schlagzeug und ein paar Verstärker aufstellen kann und dabei schon mit Bands wie Agathodaimon, Drecksau oder Distillery gespielt. Auch auf diverse Sampler haben es Mechanix geschafft, aber die Labels halten sich bisher noch recht bedeckt. Davon lassen sich Wolf und Co. aber weder entmutigen, noch einschüchtern, sondern basteln schon an den Aufnahmen zu "Point Of No Return", das im Sommer 2005 erscheint.

Alben

  • Mechanix

    Da lässt sich schon noch mehr rausholen.

    http://www.mechanix.de

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