Porträt

laut.de-Biographie

Marc O'Tool

Mit seinen Produktionen hat er es bis in die Plattenköfferchen von renommierten britischen DJs wie Sasha, Digweed oder Carl Cox geschafft. Beim niederländischen Trance-Superstar Tiesto landet Marc O'Tool genauso gerne auf den Tellern, wie bei seinem Berliner Pendant Paul Van Dyk. Seit Jahren in der Szene als Partyveranstalter, DJ, Produzent und Labelbetreiber aktiv, gehört der Essener Marco Iletschko zu den gefragtesten Köpfen in der Progressive-Szene, die auf den britischen Inseln seit jeher die populärste Ausprägung elektronischer Tanzmusik ist.

Im Gegensatz zu anderen Künstlern beginnt für den gelernten Industriemechaniker die Karriere als Produzent. 1992 remixt er, damals noch Sänger in einer Electro-Pop-Band, die Tracks seiner Band und macht so seine ersten Produzentenschritte. An die Turntables stellt er sich erst einige Zeit später. Mit Freunden veranstaltet er 1994 Technoparties in Nordrhein-Westfalen. Er lädt Robert Hood und Laurent Garnier ins Ruhrgebiet ein und dreht auf seinen eigenen Parties erstmals öffentlich die Plattenspieler.

Für ein Maxi-Release nimmt Marco Iletschko 1997 den Künstlernamen Marc O'Tool an. Eine Marke ist geschaffen, die kleben bleibt. Fortan entwickelt sich Marc O'Tool zu seinem prominentesten Pseudonym, obwohl er unter den Alter Egos Ballroom, Transmotion und Chrome ebenfalls fleißig eigene Tracks und Remixe produziert und so zu einer festen Größe im Trance-Bereich wird.

Zwei Jahre darauf schafft Marc O'Tool mit Underworld Recordings seine eigene Veröffentlichungsplattform, wo er einen Großteil des Backkatalogs selbst bestreitet. Dort erscheint 2000 auch seine Hitsingle "Passenger", die in rund 20 Länder lizensiert wird und sich vier Jahre später auch auf Marc O'Tools Debütalbum Tao wiederfindet. Weitere Singles wie der Acid-Track "The Light" oder die Tribalnummer "Rhythm Dealer" in Verbindung mit neuen Kompositionen runden das Bild ab.

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