Porträt

laut.de-Biographie

Lucky Jim

"'Lucky Jim' ist ein Ausdruck, den wir die ganze Zeit über verwendet haben, weil alles so gut übereinstimmte zwischen uns, angefangen vom ersten Treffen über die vielen Ereignisse. Jedes Mal, wenn irgendwas zur rechten Zeit passierte, sagte ich oh, Lucky Jim. Irgendwie blieb dieser Name hängen", erklärt Sänger Gordon Graham den Ursprung des unüblichen Bandnamens. Mit etwas Glück, aber auch durch unverkennbares Talent, gelingt ihm bereits mit seinem Debüt "Our Troubles End Tonight" (2004) ein beachtlicher Erfolg bei Kritikern und Käufern.

Hinter Lucky Jim steckt neben dem Singer/Songwriter Graham auch der Schlagzeuger und Produzent Ben Townsend. Als sie sich zum ersten Mal Anfang 2003 bei einem Auftritt in Brighton treffen, können sie beide musikalische Erfahrung vorweisen; mit ihren jeweiligen Combos The Lost Soul Band und Don hatten sie es jedoch nicht geschafft, sich einen Lebensunterhalt zu verdienen. Der aus Edinburgh stammende Graham verbrachte einige Zeit in New York, wo er ab und an im East Village spielte, Townsend war dagegen in seine Heimatstadt zurückgekehrt, um einen Kurs als Musikproduzent zu besuchen, nachdem er sich in der Schweiz als Snowboardlehrer verdingt hatte.

Townsend springt als Schlagzeuger für einen kurzfristig gebuchten Auftritt Grahams ein; die beiden verstehen sich so gut, dass sie auf Anhieb beschließen, ein gemeinsames Album aufzunehmen. Mit Material aus Grahams Feder und Townsend hinterm Mischpult nehmen sie innerhalb weniger Wochen ihr folkiges Debütalbum auf. Die Instrumente spielen sie selbst, als Studio dient Townsends Wohnzimmer.

Die Erstauflage von 1.500 Exemplaren ist schnell ausverkauft. Bei einem Konzert machen sie allerdings den Verantwortlichen von Skint Records auf sich aufmerksam, der sie unter Vertrag nimmt. Eine überraschende Entscheidung für ein Label, das den Stadtkollegen Fatboy Slim groß herausgebracht hat. "Als wir die Band ... zum ersten Mal sahen, waren wir beeindruckt, dann hörten wir das Album und waren begeistert und mit jedem Hören begeisterter", erklärt Chef Damian Harris diesen Schritt.

Mit einer neuer Abmischung erscheint das Album 2004 ein zweites Mal und schafft es in den internationalen Vertrieb. Im Juni 2004 treten Lucky Jim mit Begleitband bei drei Konzerten in Deutschland auf. Im Herbst 2006 erscheint das zweite Album "All The King's Horses". Darauf erweitern Lucky Jim ihren gefühlvollen Folk um elf neue Songs.

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