Porträt

laut.de-Biographie

Lisa Stansfield

Die kleine Lisa verfolgt schon in jungen Jahren ihr großes Ziel: Sie möchte der Musik frönen. Ehrgeizig nimmt sie an zahlreichen Wettbewerben teil. Singend und tanzend versucht Lisa Stansfield, die Juroren von ihrem Talent zu überzeugen. Mit vierzehn Jahren gelingt es ihr schließlich und sie gewinnt. Nun darf der Teenie die Kindersendung Razzamatazz im britischen Fernsehen moderieren. Nebenbei versucht sich die junge Sängerin 1983 das erste Mal in einer Band. Mit zwei Freunden aus Schulzeiten, Ian Devaney und Andy Morris, unterschreibt Lisa 1985 ihren ersten Plattenvertrag. Das kleine Label Rockin' Horse Records sieht das Potenzial der Soul-lastigen Musik der drei, die sich fortan Blue Zone nennen.

Lisa Stansfield - The Moment
Lisa Stansfield The Moment
Punktet mit jugendlicher und ausdrucksstarker Stimme.
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Die ersten beiden Singles stoßen auf wenig Begeisterung. "Thinking About His Baby" schlägt da schon größere Wogen in England. Lisa traut sich als erste weiße Musikerin an R'n'B - und hat Erfolg damit. Die Single verkauft sich innerhalb einer Woche 10.000 Mal. Ein Jahr später bleibt der Erfolg des Albums "Big Thing" jedoch aus. Blue Zones Song "People Hold On" veranlasst das Produzenten-Duo Coldcut (Matt Black und Jonathan Moore) dazu, Lisa als Solo-Künstlerin zu supporten. Andy und Ian sitzen als Musikanten, Komponisten und Produzenten immer noch mit im Boot. Gemeinsam bringen sie "This Is The Right Time" auf Platte, das sich den dreizehnten Platz in den Charts sichert. Dieser Erfolg soll nur ein Anfang bleiben.

Die 1966 geborene Manchesterin erlangt mit dem Titel "All Around The World" in der Tat einen weltweiten Bekanntheitsgrad. Das Album "Affection" geht fünf Millionen mal über den Ladentisch. Sogar in Amerika erklimmt der Hit die Spitze der Billboard Charts. 1990 sahnt Lisa den Brit-Award als "Best British Newcomer" ab. "You Can't Deny It" und "This Is The Right Time" nehmen es zwar nicht mit dem Vorgänger auf, steigen aber immerhin in die Top 20 ein. Auch das anschließende Album "Real Love" erreicht die Charts.

Anfang der 90er nimmt Lisa etliche Auszeichnungen entgegen. 1993 erscheint die Platte "So Natural". Lisa ist sehr unzufrieden mit ihrer Leistung auf dem Silberling. Ian und die Sängerin haben sich verliebt, und die Beziehung der beiden schlägt sich auf die CD nieder. Viele Songs kreisen um die Leidenschaft füreinander.

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Erst 1997 hört man mit "Lisa Stansfield" wieder von der hübschen Engländerin. Richard Darbyshire, der Singer/Songwriter der 80er-Gruppe Living In A Box, hat auf diesem Release seine Finger im Spiel. 25 Wochen hält sich ihre Neuerscheinung in den Charts, kann die Top 10 jedoch nicht erklimmen. Die Barry White-Komposition "Never, Never Gonna Give Up You" jedoch wird ein Single-Hit.

Das erste Mal seit ihren Jugendjahren erscheint Lisa mit ihrem Kino-Debüt "Swing" wieder auf der Leinwand. "Swing" erzählt die Bandgeschichte einer Swingband aus Liverpool. In der romantischen Komödie macht sie eine gute Figur als Schauspielerin. Auch den Soundtrack zum Film singt Lisa ein.

Erst 2001 meldet sie sich auch rein musikalisch zurück. Das eher poppige geratene "Face Up" hält sich vier Wochen in den Hitlisten. BMG releast die Platte, wie schon 2003 das Greatest Hits-Album "Biography". Weitere vier Jahre später erscheint "The Moment". Die Produzenten Trevor Horn (Seal, Paul McCartney) und ZTT Records (Frankie Goes To Hollywood) stehen Lisa nun zur Seite.

Alben

Lisa Stansfield - The Moment: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2005 The Moment

Kritik von Christine Barth

Punktet mit jugendlicher und ausdrucksstarker Stimme. (0 Kommentare)

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The Real Thing
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