Porträt

laut.de-Biographie

Legenda Aurea

Die Legenda Aurea, frei übersetzt als Goldene Legende, ist mit das populärste religiöse Schriftwerk des Mittelalters. Der Dominikaner-Mönch und spätere Erzbischof von Genua, Jacobus de Voragine, hat diese 182 Traktate verfasst, gesammelt und nach dem Kirchenjahr angeordnet.

Für den Nicht-Kleriker vielleicht nur bedingt von Belang, allerdings haben sich Drummer Martin Roth und Keyboarder Renato Trinkler 2005 im schweizerischen Aargau diesen Namen gegriffen, um ihre Band danach zu benennen. Sie vervollständigen die Band mit Gitarrist Odilo von Ins und Basser Michael Herkenrath. Was nun noch fehlt, ist eine Sängerin, denn die Songs gehen deutlich in die Richtung von Nightwish, Within Temptation, Epica und Konsorten.

Mit der dem Teenager-Alter zu der Zeit noch nicht entwachsenen Claudia Höfer finden sie eine Stimme, die ihren Ideen entspricht. Mit ihr zusammen nehmen sie in Eigenregie das Debüt "Sedna" auf, welches sich thematisch mit der Geschichte der Meeresgöttin der Inuit befasst. Als sie weniger Monate später bei Twilight Zone Records unterschreiben, veröffentlichen die "Sedna" nochmal offiziell.

Auch in den deutschsprachigen Nachbarländern sind Legenda Aurea daraufhin mit Bands wie Nocturnal Rites oder Thunderstone unterwegs. Allerdings steigen sowohl Claudia als auch Drummer Martin nach diesen Konzerten aus. Die Rumpfband behilft sich mit dem PX-Pain-Drummer Phillip Eichenberger und ihrer neuen Frontelfe Simone Christinat.

Beide geben ihren Einstand auf dem zweiten Album "Ellipsis", das in Schweden aufgenommen wird. Die Scheibe erscheint im März 2009 und stellt den Musikfan mit der gewöhnungsbedürftigen Intonation und Aussprache von Christinat auf die Probe.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare