Porträt

laut.de-Biographie

Lay Down Rotten

1999 arbeitet Daniel Jakobi im heimischen Herborn ein paar Songs aus. Nachdem er die ersten Stücke fertig gestellt hat, spielt er sie ein paar Kollegen vor, die sich begeistert zeigen.

So dauert es nicht lange und Drummer Timo Claas, Basser Johannes Pitz und Gitarrist Daniel 'Mini' Benner legen mit Daniel den Grundstein für Lay Down Rotten. Daniel, der mit Timo schon bei E-605 gezockt hat, übernimmt dabei die Vocals und die Gitarren. In dieser Besetzung nehmen sie im November 2000 das erste Demo "Colder Than Cold" auf und schieben acht Monate später schon das nächste namens "Way Of Weakness" hinterher.

Während sie an letzterem noch rumbasteln, steigt Johannes aus beruflichen Gründen aus und gibt an Uwe Kilian ab. Im April 2003 kratzen sie ihre ganze Kohle zusammen und nehmen innerhalb von zwei Wochen im Desert Inn Studio ihr Debüt "Paralyzed By Fear" auf, das im Oktober des Jahres über Remission Records erscheint. Darauf bieten sie erstklassigen Death Metal der alten Schule und erinnern nicht selten an Bands wie Edge Of Sanity, aber auch an Bolt Thrower.

Im Frühjahr 2004 geht es gemeinsam mit Meatknife und Gorezone auf eine zehn Dates umfassende Tour. Dabei zeichnet sich bald ab, dass live ein Sänger keine schlechte Idee wäre. So holen sie noch Shouter Jost Kleinert ins Line-Up. Mit ihm legen sie direkt an den Arbeiten zur nächsten Scheibe "Cold Constructed" los. Auch dieses Mal sind die Reaktionen überschwänglich und Lay Down Rotten zeigen sich deutlich häufiger auf der Bühne.

"Breeding Insanity" ist im November 2005 fertig komponiert und erscheint im Juni des folgenden Jahres. Damit etablieren sie sich endgültig an der nationalen Death Metal-Spitze und greifen tatsächlich nach der Veröffentlichung einen Deal mit Metal Blade Records ab. Während sie neue Songs schreiben, entschließt sich Daniel Benner, Lay Down Rotten den Rücken zu kehren. Für ihn stößt im April 2007 Nils Förster (When Sorrow Ends) dazu, der bereits live ausgeholfen hat.

Der spielt auch schon auf "Breeding Insanity" mit und ist ins Songwriting von "Reconquering The Pit" voll integriert. Den Sommer über spielen die Jungs auf diversen Festivals, bevor Anfang November die neue Scheibe vorliegt. Den Herbst verbringen sie zum großen Teil mit Hatesphere und Dismember, anschließend mit Neaera und Legion Of The Damned auf Tour.

Das folgende Jahr verläuft relativ ruhig und mit den Vorbereitungen auf das nächste Album. Dieses spielen sie im Dezember 2008 ein und lassen es von Dan Swanö (Nightingale, Ex-Edge Of Sanity) mischen und mastern. Der konnte zusammen mit Martin van Drunen (Hail Of Bullets/Asphyx) und Marc Grewe (Ex-Morgoth) sogar zu ein paar Gastvocals bewegt werden. Anfang Mai erscheint schließlich "Gospel Of The Wretched", wovon Lay Down Rotten auf dem Legacy Festival bereits die erste Songs vorstellen.

Im Laufe der nächsten Jahre steigt aber ausgerechnet Bandgründer Daniel Jakobi aus und lässt die anderen unter dem Namen Lay Down Rotten weiter machen. Seinen Platz nimmt Daniel Seifert, doch scheinbar ist der Abgang des Bandgründers nicht so leicht zu verkraften, denn "Mask Of Malice" erreicht im Februar 2012 nicht mehr die Qualität der Vorgänger.

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