Porträt

laut.de-Biographie

Last Days Of April

Last Days Of April machen Emocore. Doch auf so etwas Eindimensionales lassen sie sich nicht festnageln, mit fortschreitender Bandgeschichte wandern sie immer weiter in die Popgefilde. Ihre größten musikalischen Vorbilder sind angeblich Prince, Björk, Foo Fighters und die Get Up Kids, um nur einige zu nennen. Eine wilde Mischung, die einen weiten musikalischen Horizont aufzeigt.

Begonnen hat die Geschichte der zwei Schweden im Sommer 1996. Der Name hat also absolut nichts mit dem Gründungsdatum, sondern eher mit einem Faible für Schönklang zu tun. In Stockholm gründete Karl Larsson, kreativer Kopf, die Last Days Of April. Zusammen mit Andreas Förnell brachte er eine Seven Inch und einen Longplayer auf kleinen Schwedischen Plattenlabels heraus, bis sie einen Vertrag bei Bad Taste Records unterschrieben.

Alle vier Alben, die sie im folgenden veröffentlichten, wurden von Firesides Pelle Gunnerfeldt (der auch schon den Alben der Hives und der (Int.) Noise Conspiracy den letzten Schliff gab) produziert.

Durch Touren unter anderem mit Sportfreunde Stiller oder The Promise Ring und der Präsenz auf einigen europäischen Festivals konnten sie sich eine wachsende Fangemeinde erarbeiten. Auch Übersee wurde man 2000 auf die Schweden aufmerksam. Sowohl "Angel Youth", als auch "Ascend To The Stars" fanden in den USA, in Australien und in Japan (wo sie auch eine Split mit der japanischen Band Bufferins auf den Martkt gebracht haben) den Weg in die Plattenläden. Trotzdem können sie von dem Geld, das ihre Platten einbringen, nicht leben. Also sind sie nebenbei weiter fleißige Studenten.

Abseits des Studententums bleibt immer noch genügend Zeit, um Konzerte zu geben und Platten zu machen. So spielen sie in Deutschland bei Rock Am Ring und jetten nach Singapur, um dort ein Festivall zu beehren. Zu allem Überfluss findet Karl Larsson auch noch Zeit, ein Solo-Album einzuspielen. Im Alleingang nimmt er "Pale As Milk" auf, das wesentlich relaxter und reduzierter klingt als die LDOA-Sachen.

Als Band lässt es Last Days Of April eher ruhig angehen, als Lebenszeichen erscheint im Februar 2007 die Platte "Might As Well Live". Zehn neue Songs mit einer deutlich ruhigeren Grundstruktur verraten eine dezente Neuausrichtung des Quartetts.

Alben

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