Porträt

laut.de-Biographie

Labradford

Labradford sind ohne Zweifel eine Ausnahmeband auf dem experimentellen Elektroniksektor. Sie gehören zu den wenigen Bands, die lässig Melodien aus dem Ärmel schütteln, die wie das Größte klingen, was man seit Jahren gehört hat, nur um sie gleich wieder durch fast schon an die Schmerzgrenze heranreichende Störgeräusche zu dekonstruieren. Zugleich verbreiten ihre ambienthaften Soundflächen eine schaurig eisige Traurigkeit. Vergleiche mit Jim O'Rourke und Neu sind durchaus verständlich. Labradford wurden 1992 in Richmond/Virginia von Carter Brown (Keybords) und Mark Nelson (Gitarren, Tapes und Stimme) gegründet.

1993 erschien auf dem amerikanischen Kranky-Label ihr erstes Album "Prazision LP". 1994 stößt der Bassist Robert Donne zur Band. Zusammen mit ihm wurde noch im gleichen Jahr "A Stable Influence" aufgenommen. 1996 erscheint ein drittes, unbetiteltes Album. Ein Jahr später wird "Mi Media Naraja" veröffentlicht. Zum ersten Mal arbeitet die Band mit einem Streicherquartett zusammen. Es folgt ein Labelwechsel zu Blast First/Mute, wo 1999 der fünfte Longplayer "E Luxo So" erscheint.

2001 erscheint der würdige Nachfolger "Fixed:: Context". Aufgenommen von Steve Albini, werden die auf den zwei letzten Alben verwendeten Streicher weggelassen. Übrig bleibt die Essenz der letzten fünf Platten: das subtile Zusammenspiel von Elektronik, Bass und Gitarre.
Mark Nelson betreibt nebenberuflich das Projekt Pan American, dass sich um die dubbige Seite des Labradford-Sounds kümmert. Pan American haben ebenfalls auf Blast First/Mute zwei seht empfehlenswerte Platten veröffentlicht. Robert Donne spielt noch zusätzlich in der Band Aix Em Klemm. Im Frühjahr 2001 gehen Labradford auf Tour, die sie auch wieder nach Europa führt.

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