Porträt

laut.de-Biographie

Jonathan Davis

Der am 18. Januar 1971 im kalifornischen Bakersfield geborene Jonathan Houseman Davis macht sich in der Musikszene seit Anfang der 90er mit seiner Band Korn einen Namen.

Dort tobt er sich musikalisch weitgehend aus, doch sind seine Interessen deutlich breiter gestreut. So nutzt er 2001 die Chance, um mit dem amerikanischen Filmkomponist Richard Gibbs ("28 Days", "I Spy") die Musik für "Queen Of The Damned" zu komponieren. Mit an den Arbeiten beteiligt sind auch diverse Mitglieder von Korn, Disturbed, Orgy oder Linkin Park.

Da sich die Musik nur bedingt mit dem Korn-Material verbinden lässt, beginnt der Sänger nach und nach auch Soloaktivitäten zu entwickeln. Eine erste Aufnahme davon findet 2007 in Malibu statt. Den Auftritt lässt Davis auf Ton- und Filmband festhalten und verkauft die Auflage ausschließlich auf der anschließend stattfindenden Tour.

Als Musiker begleiten ihn dabei die SFA (Simply Fucking Amazings), die aus Gitarrist Shane Gibson, Keyboarder Zac Baird und Percussionist Michael Jochum - die alle auch bei Korn live mitarbeiten - sowie Kontrabasser Miles Mosley und Violinist Shenkar bestehen. Der Witz an der Band ist, dass die Musiker weitgehend auf akustischen Instrumenten spielen.

Nachdem sämtliche 1.200 Kopien der limitierten Scheibe verkauft sind, werden schließlich noch weitere, leicht veränderte Versionen neu aufgelegt. Einen ähnlichen Spaß wiederholen sie 2011 in der Union Chapel in London. "Alone I Play - Live At The Union Chapel" erscheint Ende August 2011, jedoch hat die Band auch ein Studioalbum mit neuen, eigenen Songs angekündigt.

Außerdem ist Davis laut eigenen Aussagen daran, mit dem Horrorbuchautor Clive Barker und - einmal mehr - Komponist Richard Gibbs eine Oper namens "Oblivion" zu planen.

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