Porträt

laut.de-Biographie

Orgy

Korn und Elementree sind Namen, die untrennbar mit der Band Orgy verbunden sind. Elementree, die Plattenfirma der Körner nimmt die fünf Jungs als erste Band auf dem 1998 gegründeten Label unter ihre Fittiche.

Jay Gordon (Gesang), Amir Derakh (Gitarre, Synthesizer), Ryan Shuck (Gitarre), Paige Haley (Baß) und Bobby Hewitt (Schlagzeug) kennen sich schon einige Zeit und 1997 denken die Bubens wohl, man könnte ja mal Musik zusammen machen. Dabei wollen sie sich nicht auf ausgedehnten Clubtouren verheizen lassen, sondern greifen gleich ganz hoch nach den Sternen.

Eine etwas arrogante Rockstar-Attitude kann man den Jungs nicht absprechen, aber Frechheit siegt bekanntlich. Stilistisch räubern sie ein bisschen bei Bands wie Nine Inch Nails oder Ministry, und schon geht es in Richtung Industrial. Aber einen eigenen Stil haben sie irgendwie schon, die Orgy-astiker.

Als Support von Monster Magnet und im Paket mit Korn, Rammstein, Ice Cube und Limp Bizkit auf der Family Values Tour, beweisen sie, dass hinter der Fassade Orgy mehr als nur eine New Order-Coverversion steckt. 2001 erscheint Vapor Transmission, die Band zeigt sich geschminkter denn je, um den Bekanntheitsgrad zu erweitern, was ihnen - zumindest in Europa - aber nicht gelingen will.

Im Oktober 2002 erklärt Drummer Bobby Hewitt seinen Ausstieg aus der Band, um sich seinem Bruder bei Snake River Conspiracy anzuschließen. Nicht genug des Ärgers, weigert sich ihr Label Reprise, ihnen die Zeit im Studio zu finanzieren. Aus dem Vertrag entlassen sie Orgy jedoch ebenfalls nicht und so dauern die Rechtsstreitigkeiten eine halbe Ewigkeit, bis schließlich 2004 "Punk Statik Paranoia" erscheint.

Interviews

Alben

Orgy - Candyass: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

1999 Candyass

Kritik von Alexander Cordas

Industrial und die definitive Neuinterpretation des New Order-Klassikers "Blue Monday" (0 Kommentare)

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