Porträt

laut.de-Biographie

Hydrogyn

Sex sells nirgendwo so sehr wie im prüden Amerika. Wie kann man seiner Band also mehr Aufmerksamkeit sichern, als mit einer drallen Blondine, die nicht nur gut aussieht, sondern auch noch anständig singen kann?

Diesen Gedanken haben auch die beiden aus West Virginia stammenden Gitarristen Jeff Boggs und Jeff Westlake, als sich die Band Westlake 2003 auflöst und sie sich Sängerin Julie für ihre neue Truppe namens Hydrogyn holen. Die Frau war bis dahin eher im Country-Bereich unterwegs, lässt ihre Stimme nun aber über den Hard Rock-Kompositionen der beiden Gitarristen erklingen. Mit der Rhythmussektion aus Basser Jason Fields und Drummer Jerry Lawson nehmen sie bald in Eigenregie ihr Debüt "Best Served With Volume" auf.

Der Pepsi-Konzern wird schnell auf die Band aufmerksam und stellt sie beim NASCAR-Rennen 2005 in Richmond, Virginia auf die Bühne. Zuvor haben sie aber schon einen Song für den Sampler zum Comic-Roman "Vespers" aufgenommen. Nachdem sie beim Desert Rock Promotions-Management unterschrieben haben, machen sie sich im Sommer schon an die Arbeiten zum nächsten Album. Dazu holen sie sich den erfahrenen Produzenten Michael Wagener (Metallica/Accept, Mötley Crüe), der die Arbeiten am passend betitelten Album "Bombshell" überwacht. Auf der ersten Pressung der Scheibe ist noch das AC/DC-Cover "Back In Black", doch als die Skid Row-Coverversion "18 & Life" als Single einschlägt, landet auf einmal der Track auf der Scheibe.

Jason Fields steigt bald nach den Aufnahmen zu "Bombshell" aus, obwohl die Erfolgskurve der Band steil nach oben zeigt. Seinen Platz nimmt Dave Moody ein, er greift auf den Touren mit Saliva oder Seether in die vier Saiten. Nicht lange danach ist Dave schon wieder weg vom Fenster und hat an Chris Sammons abgegeben. Auch Drummer Jerry ist kein Teil der Band mehr, da inzwischen Josh Kitchen hinter den Kesseln sitzt. Das Album erscheint im Frühjahr 2006 über Chavis Records und so langsam fassen sie auch in Europa Fuß. Was dank Julies Aussehen und ihrer Fotos auf der Homepage, der CD und dem Kalender nicht weiter verwunderlich ist.

Da passt es auch wie die Faust aufs Auge, dass das Label die Band auf die "Strip 'Em Blind"-Tour durch eine ganze Reihe Stripclubs schickt. Im Februar 2007 geht es zum ersten Mal nach Europa, wo sie in England und später ein paar Dates in Frankreich mit Underclass spielen. Mitte des Jahres beginnen Hydrogyn wieder die Arbeiten an der nächsten Scheibe, veröffentlichen aber zuvor über ihre Homepage die Livescheibe "Strip 'Em Blind - Live". Im November sind sie mit Freedom Call, Nighmare und Kragens in Europa unterwegs und beenden Anfang 2008 schließlich die Aufnahmen.

Inzwischen hat Gitarrist Jeff die Flinte ins Korn geworfen und Hydrogyn machen nur noch zu viert weiter. Mittlerweile stehen sie beim englischen Demolition Records Label unter Vertrag, wo Mitte Juni "Deadly Passions" erscheint.

Alben

  • Hydrogyn

    Offizielle Homepage.

    http://www.hydrogyn.com
  • Hydrogyn@MySpace

    Watch my boobs, it's MySpace.

    http://www.myspace.com/hydrogyn

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