Porträt

laut.de-Biographie

His Statue Falls

Bei His Statue Falls fallen umgehend Begriffe wie Post-Hardcore, Trancecore, Elektocore oder – wie es die Prügelknaben selbst ausdrücken – Techcore. Laut eigenem Label verbinden sie als erste deutsche Band Techno, Screamo, Pop und Breakdowns miteinander.

Reduziert man diesen ganzen Genre-Mumpitz auf ein Minimum, bleibt eine Band, die mit elektronischen Einflüssen ihren metallischen Sound aufpoliert und bei der sich Geschrei und Gebrüll mit klarem Gesang abwechseln.

Das Projekt startet in den frühen Schultagen des Fünfers. Vier der Bandmitglieder kennen sich schon seit geraumer Zeit, sammeln Erfahrungen in unterschiedlichsten Formationen und finden anno 2003 zusammen.

Christph Hoffmann nimmt in diesem Zuge das Heft in die Hand und unterfüttert den Sound mit Elektro-Samples. "Wir arbeiten zwar bei HSF seit den Anfängen 2003 mit Keyboards und Drum Loops, aber als Vorreiter eines neuen Genres würden wir uns nicht bezeichnen", so Drummer Maximilian Schütz bescheiden.

Dieser neue Sound gefällt nicht nur dem Rest der Band (Alex Sauer am Mic, Dennis Fries an der Gitarre, Christian Diel am Tieftöner), sondern auch den Fans. Das Projekt erhärtet sich und nimmt an Fahrt auf.

"Wir ziehen alle an einem Strang", erklärt Klampfer Dennis Fries, der sich auch für den klaren Gesang verantwortlich fühlt. Songs entstehen in Team-Arbeit, Ego-Shooter bleiben auf der Strecke. Inhaltlich behandeln die Saarbrückener zwischenmenschliche Beziehungen.

Im Jahre 2010 werden die Ergüsse unter der Fahne von Redfield Records auf Platte gepresst. "Musikalisch gesehen gibt es für uns eigentlich keine Grenzen. Klingt komisch, is' aber so! Wir tun das, was uns selbst am besten gefällt, und scheren uns wenig darum, was andere darüber denken." So in etwa klingt dann auch ihre selbst produzierte Debüt-Scheibe "Collisions".

Aufwind bringt vor allem eine Tour mit dem Genre-Konglomerat Enter Shikari. Über den via MySpace vermittelten Kontakt bekommen die Krawallbrüder die Möglichkeit, in größeren Hallen zu spielen.

"Die Leute haben uns von der ersten Sekunde an begeistert aufgenommen und haben uns anschließend den Merch fast aus den Händen gerissen." Weitere Touren folgen. Man teilt sich die Bühnen mit Callejon, Neaera und We Butter The Bread With Butter.

Im Frühjahr 2012 erscheint ihr zweites Werk "Mistaken For Trophies". Es geht um ähnliche Thematiken wie beim ersten Streich, es fließt aber auch eine Menge Wut mit ein und das Gesamtbild gerät düsterer.

Dabei verlieren die Saarländer das Wesentliche nicht aus den Augen, trotz des Abgangs von Drummer Schütz nach Albumfertigstellung: "Touren ist das Schönste! Einfach mal raus aus dem Alltag, 'nen Haufen Kilometer abreißen, Shows spielen, feiern und Spaß haben!"

Alben

Videos

I Am the Architect
Breathe in Breathe Out
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