Porträt

laut.de-Biographie

Hero Destroyed

Bandbiographien sind langweilig und überflüssig. So denkt wohl zumindest Hero Destroyed aus Pittsburgh, die Gitarrist Zach Moore und Drummer AJ Falcione ins Leben rufen. Auf ihrer MySpace-Page geben sie 2008 dazu nämlich folgendes zu besten: Wir spielen Musik. Zwei von uns haben Tätowierungen. Vier von uns haben Gesichtsbehaarung. Einer von uns hat einen weißen Streifen in seinen Haaren, weil er mal vom Blitz getroffen wurde.

Glaubhaft überliefert ist, dass die Band 2005 aus Zach, AJ, Gitarrist Jeff Turko, Basser Dustin Newman und Shouter Pat McNicholas besteht. Nachdem sie in Pittsburgh und auch im umliegenden Pennsylvania die meisten Clubs abgegrast haben, machen sie sich Ende 2006 an ihre ersten Demoaufnahmen, die sie bei Pro Pain-Klampfer Eric Klinger in dessen Klinger Studios absolvieren. Die Aufnahmen veröffentlichten sie einfach nur als "Hero Destroyed" im Oktober 2007 und müssen sich kurz darauf von ihrem Drummer AJ verabschieden.

Seinen Platz nimmt der Commit Suicide-Gitarrist Neil Andrus ein, mit dem sie die ersten Gigs im Vorprogramm von Bands wie Jucifer oder Sworn Enemy spielen. Ende des Jahres gelangt eine Scheibe in die Hände von Relapse Records, die sich sofort fragen, warum die Scheibe nicht bei ihnen veröffentlich wurde. Dem kann abgeholfen werden und Anfang Juli 2008 folgt die weltweite Veröffentlichung von "Hero Destroyed". Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen, die nach und schon vor einer Veröffentlichung quasi ununterbrochen auf Tour sind, geht es die Band aber deutlich ruhiger an.

Anstatt sich auf ein Leben im Tourbus einzustellen, spielen sie den ganzen Sommer über gerade mal ein paar Dates und auch mit den Arbeiten an der nächsten Scheibe lassen sie sich Zeit. Die soll nicht vor 2009 erscheinen. Den Stil von Bands wie Converge, Mastodon oder Burnt By The Sun werden sie aber wohl beibehalten.

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