Porträt

laut.de-Biographie

Helldorado

Tombstone, Arizona. Das ist einer jener mythischen Orte, an denen der Wilde Westen mit all seinen Klischees greifbar war. Doch statt des erhofften Eldorados, wo Gold und Reichtum auf die Siedler warten, fanden viele im trockenen Wüstensand von Tombstone lediglich ihr 'Helldorado'. Das zumindest schrieb 1881 ein desillusionierter Bergmann in der lokalen Zeitung. Ein Begriff, der Tombstone anhaftet und seit 1929 gar Anlass zu einem jährlichen Western-Fest gibt.

Die Kunde davon muss bis ins eisige Norwegen gedrungen sein, wo sich 2002 die Band Helldorado gründet. Sänger und Gitarrist Dag Vagle, Gitarrist Bard Halsne, Basser Hans Wassvik und Drummer Morten Jackman gehören von Beginn an zur Formation. Wie schon bei den beiden Vorgängern präsentieren Helldorado eine staubige Mischung aus Rock'n'Roll, Country, Surf und Tex Mex-Grooves.

Mit ihrem ersten Album "Lost Highway" erspielen sich die vier Norweger in ihrem Heimatland schnell eine treue Gefolgschaft. Schon mit dem Nachfolger "Director's Cut" folgt 2004 der Auftritt auf internationaler Bühne. Tourneen durch Großbritannien, Deutschland, Österreich, die Schweiz und Dänemark folgen und tragen den Wüsten-Sound von Helldorado ins europäische Ausland.

Als würde Nick Cave den Soundtrack für einen Spaghetti-Western von Quentin Tarantino schreiben, so klingen Helldorado nicht nur für ihre Fans. Die dürfen sich 2005 über den dritten Longplayer "The Ballad Of Nora Lee" freuen.

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