Porträt

laut.de-Biographie

Heather Duby

Heather Duby ist ein klassischer Fall für die Kategorie "Geheimtipp": Abseits jeder kommerziellen Absicht macht sie in erster Linie Musik für sich selbst. Die raren Liveauftritte beschränken sich auf ihren Wohnort, Marketing ist ihr ein Fremdwort. "Es gibt keine Trennung zwischen meinem Leben und meiner Musik. Das eine lebt vom anderen, so meine Hoffnung", erklärt sie in einem Interview. Immerhin gelangen ihre unregelmäßig erscheinenden Alben, auch in den europäischen Vertrieb.

1974 geboren und in Portland, Oregon als Adoptivtochter eines Fluglinien-Piloten aufgewachsen, zieht sie 1994 nach Seattle. Die Zeit der Grunge ist zwar schon fast vorbei, dennoch brodelt es in der Stadt noch gewaltig. Duby bindet sich eine Gitarre um den Hals und spielt erst bei Maktub, dann bei Clementine, wo sie auch den Gesang übernimmt.

Die Stilrichtung geht in Richtung Punk, was ihr nach eigenen Angaben nicht wirklich liegt. Bei einem Konzert lernt sie den Produzenten Robert Fisk (Nirvana, Soundgarden) kennen. Nachdem sie aus der Band ausgestiegen ist, beginnen sie, Material von Duby aufzunehmen. Loops und Beats begleiten ihre Stimme und Gitarre, was ihr Vergleiche mit Beth Orton und Tracy Thorn von Everything But The Girl einbringt.

Dubys Debüt "Post To Wire" (1999) erhält gute Kritiken, die Einnahmen reichen aber lange nicht aus, um sie von ihrem Hauptjob als Kellnerin zu erlösen. Dennoch schreibt sie neue Lieder und arbeitet weiter mit Fisk zusammen. Das Ergebnis ist "Come Across The River" (2003), das diesmal auf elektronische Hilfen verzichtet.

Als das Album 2006 auch in Deutschland auf den Markt kommt, heißt es, Duby arbeite an einem dritten Werk, das noch im selben Jahr erscheinen soll.

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