Porträt

laut.de-Biographie

Grom

Hinter Grom stehen Michael Kuhn und Florian Horwath. Erstgenannter stammt aus Bayern, genauer gesagt Traunstein, der andere kommt aus Innsbruck, der Metropole Tirols. Beide sind nicht selten als DJs unterwegs, besitzen Pseudonyme: Kuhn als Michelle Grinser, Horwath als Tschamba Fii. Den verschlägt das Studium der Rechtswissenschaft nach Wien.

Dort beginnt Florian unter dem Titel "Softmachine" Clubabende zu veranstalten, weil ihm die anderen Clubs musikalisch nicht das bieten können, was ihm vorschwebt. Nebenher arbeitet er beim Jugendradio Radio FM4, einem Ableger des Österreichischen Rundfunks ORF. Außerdem legt Horwath alias Tschamba Fii u.a. im Wiener Flex Platten auf.

Michelle Grinser dagegen tritt zunächst mit seinem Kumpel Christian Kreuz, genannt Dakar, als Duo Dakar & Grinser auf und veröffentlicht beim Münchner Disko B Label mehrere Maxis und das Album "Are You Really Satisfied Now?". Im "Ultraschall", einem Club im Münchener Kunstpark Ost, gehört Grinser zu den Residents.

Kuhns und Horwarths Wege kreuzen sich in Berlin. Dakar & Grinser sind mittlerweile Geschichte, Kuhn besitzt ein eigenes Label, "Fortina", auf dem auch schon Platzgumers Queen Of Japan in Erscheinung getreten sind, und Horwath betreibt in Kreuzberg einen Klamottenladen.

Beide beschließen, gemeinsam Musik zu machen. Michelle übernimmt erst mal die Verantwortung für den Sound, Tschamba singt dazu. "Stupid Boy", ihr Debüt unter dem Namen Grom, stellt einen Singlebeitrag zur "Ladomat 100"-Compilation dar. Dieselbe Plattenfirma veröffentlicht ein Jahr später das Debut "Sadness Sells". Ein Nachfolger erscheint vorerst nicht.

Im Jahr 2005 versucht es die singende Grom-Hälfte Horwath solo. Inzwischen ist er beim Berliner Jeans Team-Label Louisville Recordings untergekommen, wo er nach einer Support-Tournee für Naked Lunch im April das Debütalbum "We Are All Gold" unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlicht. Für die Aufnahmen der zwölf Songs reiste Horwath sogar nach Schweden.

Alben

Grom - Sadness Sells: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2002 Sadness Sells

Kritik von Gregory Britsch

Liebeslieder ohne Licht und Hedonismus von Grinser ohne Dakar. (0 Kommentare)

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